Bericht vom SPD-OV - Jubiläum am 9.3.2014

Jubiläen des SPD-OrtsvereinMaroldsweisach

am 9.März 2014

95 Jahre seit Erstgründung

60 Jahre Wiedergründung

50 Jahre Fahnenweihe

Generalversammlung am 6.Januar 2014

Traditionell  fand am 6.Januar 2014 die Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Brauereigaststätte Hartleb in Maroldsweisach stattt.

 

Jahresempfang des SPD-Unterbezirks Rhön Hassberge

SPD verabschiedet Susanne Kastner als MdB

Während des Neujahrsempfangs des SPD-Unterbezirks Haßberge-Rhön in Maroldsweisach ist Susanne Kastner für ihr Wirken als Bundestagsabgeordnete von den Parteigenossen in den höchsten Tönen gelobt worden. Nach fast 25 Jahren war sie im Herbst aus dem Bundestag ausgeschieden.

 

Nominierungsversammlung für die Kommunalwahlen am 16.03.2014

Die Nominierungsversammlung für die Wahl des Bürgermeisterkandidaten sowie die Wahl der Kandidatinnen du Kandidaten für die Gemeinderatsliste fand am Samstag, den 30.11.2013 um 9:30 Uhr in der Brauereigaststätte Hartel statt. Eingeladen waren alle SPD-Mitglieder der Ortsvereine Maroldsweisach, Altenstein und Ditterswind, sowie als Gäste die Jungen Bürger.

Die Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner eröffnete sie Versammlung und begrüßte besonders den Landratskandidaten der SPD Bernhard Russ. Nach ihrer Wahl als Versammlungsleitung rief Susanne Kastner die Tagesordnung auf mit Beschlussfassung zur Geschäftsordnung, Wahl einer Schriftführerin (Birgit Knöchel), Wahl der Wahlprüfungskommission und des Wahlleiters (Werner Thein). Dann übergab sie das Wort an Bernhard Ruß für seinen politischen Bericht als Landratskandidat.

Bernhard Ruß erklärte, warum er als Landratskandidat aus der Mainachse sich gerade auch um den nördlichen Landkreis kümmere. Ihm geht es immer schon um  die Lebensbedingungen der Menschen im ländlichen Raum. Er strebt nicht eine politische Karriere an, sondern er will sich für die Menschen einsetzen. 

So verwies er auf seine bereits 2003 in Maroldsweisach ausgesprochene Kritik am Bayrischen Kinderbildungsgesetzt (BayKiBiG), dass durch die stundenweise Buchung von Kindergartenplätzen ein enorme Belastung durch den Verwaltungsaufwand für das Personal, die Einrichtungsträger und deren ehrenamtlichen Mitarbeiter gebracht hat und letztlich zu Lasten der Kinder und der Eltern gegangen sei. Besonders negativ habe sich das BayKiBiG für den ländlichen Raum ausgewirkt, da letztlich nur Gruppenstärken von mindestens 20 eine ausreichende Finanzierung gewährleisten.

Ruß stellte fest, dass der Einsatz des Landrats entscheidend ist für die Regionalplanung. Man kann nicht die Energiewende mit den Vorgaben der Regionalplanung aus den 80iger Jahren schaffen. Es reicht nicht, wenn man Punkt für Punkt abarbeiten möchte, und dann alles liegen bleibt, weil ein Sachbearbeiter ausfällt. In der Regel macht die Verwaltung, was der Chef vorgibt.

Bernhard Ruß ist stolz darauf, dass er sich mit dem Zeiler Bürgermeister Winkler zusammen für das Modell der Ganztagsschulklasse eingesetzt hat, gegen das lange ideologische Vorbehalte in Bayern bestanden haben.

Ein KO-Kriterium ist nach wie vor die mangelnde Breitbandausstattung des ländlichen Raumes. Hier helfen keine Sonntagsreden. Wenn man den ländlichen Raum wirklich stützen will, dann ist die Anbindung an eine Metropolregion wichtig. Arbeitsplätze können nur gehalten werden, wenn Betriebe im ländlichen Raum schnellen Datenzugang haben. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs muss so organisiert werden, dass der ländliche Raum an die Zentren angebunden ist.

Bürgermeisterkandidat Wolfram Thein unterstrich diese Forderungen. Der VGN sei nicht nur für die Touristen da, sondern rücke eben auch Arbeitsplätze und Studienplätze in erreichbare Nähe und werte den attraktiven Wohnraum auf dem Lande auf. Wolfram Thein stellte fest, dass er als Gemeinderat erleben konnte, wie vieles von den angestrebten Vorhaben umgesetzt werden konnte wie z.B. die Renovierung des Schwimmbades in Altenstein, der Ausbau des Radweges im Bereich von Pfaffendorf im Rahmen der Flurbereinigung. Gerade auch im Blick auf die ältere Generation sei der Anschluss an den öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) dringend nötig, aber eben auch, um der jüngeren Generation günstige Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Wie wichtig die Breitbandversorgung im ländlichen Raum ist, zeige die Möglichkeit des Home-Office auf.

Die anschließende geheime Wahl des Bürgermeisterkandidaten erbrachte ein 100% Ergebnis für Wolfram Thein.

Wahlleiter Werner Thein stellte die Gemeinderatsliste vor. Da sich an der Reihung nichts änderte, konnte eine Blockabstimmung mit den vorbereiteten Wahlscheinen erfolgen. Auch diese erfolgte einstimmig. Als Ersatzdelegierte wurden gewählt Susanne Kastner und Heinrich Dellert.

Für den Gemeinderat kandidieren:

  1.

Wolfram Thein, Maroldsweisach

  2.

Birgit Knöchel, Maroldsweisach

  3.

Herbert Baum, Maroldsweisach

  4.

Helmut Berwind, Hafenpreppach

  5.

Gerhard Gagel, Ditterswind

  6.

Gunter Hartleb, Maroldsweisach

  7.

Hans Merz, Eckartshausen

  8.

Günter Ress, Pfaffendorf

  9.

Gerald Welz, Maroldsweisach

10.

Stefan Düsel, Maroldsweisach

11.

Werner Rögner, Marbach

12.

Wolfgang Harnauer, Hafenpreppach

13.

Susanne Schneider, Altenstein

14.

Michael Vogel, Pfaffendorf

15.

Werner Thein, Maroldsweisach

16.

Wilfried Wolfsberger, Maroldsweisach


Als Beauftragte für die Kommunalwahllisten wurden Susanne Kastner und Werner Thein bestellt.

Der Nachrückungsbeschluss  sieht vor, dass bei Ausfall einer Kandidatin, eines Kandidaten, die nachrückende Person jeweils den letzten Listenplatz einnimmt.

Wolfram Thein bedankte sich abschließend für alle Unterstützung und stellte fest, dass man für die bevorstehende Kommunalwahl keinen „Wahlkampf“ führen wolle, sondern ein Wahlwerbung. Der Slogan „Das Wir gewinnt“ sei ihm dabei richtungsweisend.

hk

Nominierungskonferenz zur Landratswahl

SPD-Nominierungskonferenz zur Landratswahl

im Landkreis Haßberge

 

Am Samstag, den 16.11.2013 trafen sich die Delegierten der Ortsvereine zur Nominierungskonferenz im Hotel Goger in Sand am Main. Wolfgang Brühl begrüßte als Kreisvorsitzender die Delegierten und stellte die Tagesordnung vor, die bei der nachfolgenden Konstituierung von den Delegierten beschlossen wurde. Als Versammlungsleiter wurde Jürgen Hennemann gewählt, für die Schriftführung Nicole Meyer. Für die Mandatsprüfungs- und Wahlkommission wurden gewählt Christa Geiling,  Sarah Caggiano, Brunhilde Giegold und Ludwig Leisentritt.

Ortsvereinsvorsitzender von Sand a.M., Paul Hümmer,  verwies in seinem Grußwort auf die vier Fahnen an der Stirnseite des Saales: von Sand, vom Landkreis Haßberge, vom Bezirk Unterfranken und vom Landesverbandes der SPD Bayern, die gleichsam symbolisch für den Werdegang von Bernhard Ruß stehen. Im Ortsverein ist man stolz auf den Bürgermeister und sein Engagement.

Jürgen Hennemann  zitierte in seinem Grußwort einen Artikel aus der SZ, in dem festgestellt wurde, dass die Zahl der „Schleimer“ zunimmt. Dies trifft auch für viele politische Gremien zu wo man Entscheidungen der Mehrheitsfraktion nur noch abnicke. In der SPD pflege man die politische Meinungsbildung durch Diskussion. Daher sieht die Tagesordnung  eine Aussprache vor und eine Diskussion zur Kommunalwahl über politische Schwerpunkte.

Sarah Caggiano gab den Bericht der Mandatsprüfungskommission bekannt. 83% der Delegierten waren zur Nominierungskonferenz erschienen.

Susanne Kastner konnte sich in der Vorstellung des zu wählenden Landratskandidaten nach den Vorreden kurz fassen und stellte fest, dass mit Bernhard Ruß man den besseren Kandidaten den Wählern empfehlen kann.

Bernhard Russ verwies bei seiner Vorstellung auf die Veröffentlichung zu seiner Bezirksratswahl und wollte deshalb mehr aus seinem persönlichen Werdegang erzählen. Aus einer kleinbäuerlichen katholischen Familien stammend war es ihm nicht in die Wiege gelegt SPD´ler zu werden. Durch sein Umfeld und eigene Erfahrungen als Nah- und Fernpendler zur Arbeitstelle, durch Ehrenamt und Beruf  habe er sich gut in die Lebenssituation der Menschen einfühlen können. Seine Motivation in die SPD zu gehen war „für die Menschen einzutreten“. Bernhard Ruß schilderte was ihn geprägt hat und er verinnerlicht hat. Sein sportlicher Einsatz hat ihn zum Teamplayer werden lassen und er hat gelernt, wie wichtig es ist, Talente zu erkennen und zu entwickeln. Dass er ein lustiger Mensch ist und gerne feiert, sei bekannt. Bei seinen Büttenreden habe er das Reden vor vielen Leuten gelernt und auch, wie wichtig der Fasching für eine Gemeinschaft ist. Er habe in jungen Jahren nicht eine politische Karriere angestrebt, sondern Positionen eingenommen und seine Überzeugung gelebt. Er stehe zu der Auffassung:  Das Amt muss zum Mann bzw. zur Frau kommen und nicht umgekehrt. Emotion muss freilich dabei sein: „Wenn ich mich nicht mehr aufregen kann, dann hör ich auf“, stellte Bernhard Ruß fest. Er sei zwar ein „Spätberufener“ aber kein „Azubi“. Als Bürgermeister, Kreis- und Bezirksrat habe er gelernt, genau zu arbeiten, um die Leute für sich zu gewinnen. Er hat Visionen, die sich aber an der Realität orientieren. Ihm gehe es darum zusammenzuführen. Vier Schwerpunkte für die kommende Arbeit benannte er: Energiewende, Breitband, Bildung und VGN. Dazu wurden dann zum Schluss der Versammlung vier Diskussionsrunden gebildet.

Die Wahl des Landratskandidaten fand in geheimer Abstimmung statt. Bernhard Ruß wurde mit 100% der abgegebenen Stimmen gewählt. Als Beauftragte für den Wahlvorschlag wurde Susanne Kastner, als Stellvertreter Helmut Dietz benannt.

Das Ergebnis der Diskussionsrunden wird aus Zeitgründen später mitgeteilt. Themen waren: 1. Arbeit, Kultur, Tourismus 2. Bildung, Breitband, Verkehr 3. Energiewende 4. Gesundheit und Soziales.

hk

Siehe auch aktuell unter Kreistag-Link