Blickpunkte im Schwarzwald und Elsass

Die Drei-Tages-Reise des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach vom 15.-17.August hatte in diesem Jahr Blickpunkte im Schwarzwald und Elsass zum Ziel. Susanne Kastner konnte als Vorsitzende wieder die zahlreichen Teilnehmer begrüßen, darunter auch Bürgermeister Wolfram Thein  und seine Gattin. Gleich zu Beginn der Reise bedankte sie sich für die vorbildliche Organisation bei Altbürgermeister Ottomar Welz.

Erste Station der Reise war Freiburg im Breisgau. Unterwegs wurde eine Frühstückspause an der Rastanlage Jagsttal eingelegt und eine weitere Zwischenpause im Renchtal.  Die Fahrt über gab es Starkregen, so dass ein Teilnehmer schon unkte, man werde wohl den Programmpunkt „Schauinsland“  umbenennen müssen in „Schauinsgrau“. Aber es kam anders: beim freien Besichtigungsaufenthalt in Freiburg im Breisgau wechselten Sonnenschein und Regen ab und es klarte schließlich auf, so dass die Fahrt mit Deutschlands längster Umlaufseilbahn auf den „Schauinsland“ wirklich einen herrlichen Ausblick ermöglichte. Immerhin befindet sich die Bergstation in 1220 m Höhe.  Dann ging es weiter in die Kaiserstuhl-Region, wo im Hotel Riegeler Hof in Riegel am Kaiserstuhl Quartier genommen wurde.

Nach einem ausgezeichneten Frühstücksbuffet konnten alle gutgelaunt zur Tagesausflugsfahrt ins Elsass starten. Die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel und sie lachte auch keine Tränen mehr. Die kundige Gästeführerin aus Freiburg erklärte während der Busfahrt die Sehenswürdigkeiten der Landschaft und informierte die Reisegruppe Geschichte und Entwicklung der Ortschaften im Breisgau und Elsass. Die Fahrt führte zunächst am 16 km langen Nordhang des Kaiserstuhls auf der badischen Weinstraße entlang. Der Rhein wurde vor Marckolsheim überquert. In den letzten Jahren haben sich die Ortschaften sehr positiv entwickelt. Die Häuser wurden farbenfroh gestrichen. Besonders auffallend ist der Blumenschmuck an den Gebäuden und Straßenlaternen. Während zahlreiche Elsässer im Badischen zur Arbeit fahren, ziehen junge deutsche Familien ins Elsass, weil hier die Immobilien preiswerter sind.

Auf der Fahrt nach Ribeauvillé grüßte schon von weitem die in fast 800 Metern Höhe errichtete Haut-Königsburg. Sie ist Zeuge einer bewegten 900-jährigen Geschichte europäischer Konflikte. Anfang des 20.Jahrhunderts hat Kaiser Wilhelm II. die ehemalige Festung wieder herstellen lassen. Die Restaurierung, die sich durch ihren Umfang und ihre Modernität auszeichnet, dauerte nur 8 Jahre und wurde im Jahr 1908 eingeweiht. Über dem Städtchen Ribeauvillé erheben sich drei Burgruinen, die auf dem selben Berg liegen: Die Sankt-Ulrichsburg, bis zum 16.Jahrhundert Residenz der mächtigen Herren von Ribeaupierre, darüber erheben sich die Burgen Haut-Ribeaupierre (12. Jh.) und Giersberg (13.Jh.). In Ribeauvillé, das im Tourismusprospekt als „Ein Geschenk der Vergangenheit“ bezeichnet wird, konnte man mittelalterliches Markttreiben erleben.

Über Riquewihr ging es weiter auf der elsässischen Weinstraße nach Colmar, sicher dem Höhepunkt der Reise. Unterwegs hatte man einen herrlichen Blick auf den Schwarzwald und davor gelagert den Kaiserstuhl. In Colmar selbst begrüßte uns am ersten Kreisverkehr die Freiheitsstatue. Die Miniausführung des New-Yorker Originals erinnert an den Erbauer, der aus Colmar stammt. In der malerischen Altstadt lockten zahlreiche Restaurants mit elsässischen Spezialitäten zum Mittagsessen ein: Flammkuchen, Elsässer Sauerkraut und Munsterkäse war z.B. ein Menü-Angebot. Mit „Colmar en train“ konnte man den Charme der Altstadt von Colmar entdecken. Da das „Unterdenlinden Museum“ (Isenheimer Altar) wegen Umbauten geschlossen war, nutzten viele die ca. 7 km lange Rundfahrt durch die Fußgängerzone, bei der alle Sehenswürdigkeiten auch in Deutsch erklärt wurden. Am Spätnachmittag ging es dann wieder zurück am Südhang des Kaiserstuhles entlang nach Riegel  zum Abendessen.

Am Sonntag ließ Marianne Conradi eine alte Tradition wieder aufleben und hielt während der Busfahrt einen Kurzgottesdienst zum Predigttext 1.Petrusbrief 4,7-11, wo es um die gute Haushalterschaft  der Gnadengaben Gottes und die Mahnung  zur beständigen Liebe untereinander geht und die Aufforderung: „Seid gastfrei untereinander ohne Murren.“ Die Reiseteilnehmer bedankten sich für die besinnlichen Worte und stimmten schließlich in das Lied ein: Lobet den Herren …

Das erste Ziel der Fahrt am Sonntag war die Dorotheen Glashütte in Wolfach. Die jüngste Reiseteilnehmerin, Mayra zeigte bei der Führung, wie eine Glasvase geblasen wird. Dann ging es weiter zum Titisee, wo die meisten die Zeit zur Mittagseinkehr nutzten. Leider war die Rückfahrt durch starkes Verkehrsaufkommen und Staus etwas „aufhaltsam“. So konnten einige kaum einen Blick auf den sagenumwobenen Gletschersee werfen. Die Rückreiseführte  auf der BAB Stuttgart – Würzburg  nach Reichmannshausen und zur Abendeinkehr in Stettbach bei Werneck. Es war wieder eine erlebnisreiche Fahrt.

hk.

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Blickpunkte im Schwarzwald und Elsass

Die Dreitagesreise des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach führte ins Elsass

Mitgliederversammlung am 4.August 2014

Bericht von der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach

Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner hatte für Montag, den 4.August zu einer Mitgliederversammlung in die Brauereigaststätte Hartleb eingeladen. Für die anstehende Kreiskonferenz im Herbst waren 10 Delegierte zu wählen. Nach Abschluss des Wahlganges konnte Susanne Kastner einen der jüngsten Bürgermeister der Region Tobias Ehrlicher aus Bad Rodach begrüßen. Als er vor gut 2 Jahren ins Amt gewählt wurde, war er gerade 25 Jahre jung. Seit 2008 war der gelernte Betriebswirt bereits Stadtrat und wurde im Herbst 2011  mit 69% als Bürgermeister gewählt. Ehrlicher wollte seinem Namen gerecht werden und ehrlich über seine Erfahrungen im Amt berichten. Er ist gerne Bürgermeister der Stadt Bad Rodach mit ihren zahlreichen Ortsteilen. 6.300 Einwohner zählt die Stadt insgesamt, davon  in der Kerngemeinde 3.700. Ehrlicher betonte, dass er auch für mindestens 3 Wahlperioden Bürgermeister bleiben wolle, da mancher ihn schon für höhere politische Ämter qualifizieren wollte. Andererseits ist die Erwartungshaltung vieler an einen Bürgermeister groß und nicht immer zu aller Zufriedenheit auch zu erfüllen. Der Umstieg aus der Finanzbranche in die Verwaltungs- und Tourismusbranche war nicht ganz einfach. Nach dem Ehrlicher die Struktur seiner Kommune dargestellt hatte, wurden auch gemeinsame Aufgaben, Situationen und Problemfelder der Kommunen angesprochen. Bürgermeister Wolfram Thein schilderte die Ziele der  „Familien freundlichen Kommune“ Maroldsweisach, für die sich Bürgermeister Ehrlicher interessierte. Ehrlicher sprach auch das Flächenmanagement und Leerstands-Management an, in dem 20 Kommune aus Oberfranken, Thüringen und Unterfranken (Untermerzbach) zusammenarbeiten. Ziel ist es, jungen Familien bezahlbaren Wohnraum anzubieten, um den Wegzug in die Ballungsräume umzukehren.

Ehrlicher konnte mit seiner erfrischenden Art des Auftretens  viel Beifall von den Zuhörern ernten. Da er als Autofahrer nur ein „kleines Bier“ aus der Brauerei Hartleb sich genehmigen konnte, gab ihm Susanne Kastner eine 2 Literflasche nach Hause mit. Obwohl es in Bad Rodach 20 Gastwirtschaften gibt, besteht dort keine Brauerei. So lohnen sich gegenseitige Besuche: in Bad Rodach lockt die Therme, in Maroldsweisach das Hartlebs-Bier.

 hk.

Ergebnis der Kommunalwahl vom 16.03.2014

 Wolfram Thein neuer Bürgermeister


 Wolfram Thein hat die Kommunalwahl im Marktgemeinde Maroldsweisach mit 51,01 % gewonnen. Erfreulich war auch die hohe Wahlbeteiligung mit über 75 % (in Ingolstadt, Heimat des Ministerpräsidenten Seehofer waren es 38%!)

Im Gemeinderat ist die SPD vertreten mit Herbert Baum, Gunther Hartleb, Gerhard Gagel, Gerald Welz, Helmut Berwind, Werner Thein und Doreen Büschel (Junge Bürger, Listenverbindung mit der SPD).

Im Kreistag sind wir vertreten mit  Herbert Baum und Wolfram Thein.

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Wolfram Thein, Inhaber eines selbständigen Dental-Labors in Maroldsweisach, ist seit 2008 über die Liste der "Jungen Bürger e.V." im Marktgemeinderat vertreten. Dieses kommunalpolitische Ehrenamt hat er mit so großem Engagement und Interesse ausgeübt, dass er die Geschicke der Gemeinde künftig als Bürgermeister weiter gestalten will.  Das Dentalabor wird von seinen Mitarbeitern weiter geführt, so dass er sich voll den Aufgaben des Bürgermeisters der Marktgemeinde widmen kann.


Thein steht mit seinen 40 Lebensjahren mitten im Leben und bringt die notwendige Erfahrung mit, um die Belange der Marktgemeinde positiv mitzugestalten und Verantwortung für die Zukunft vor Ort zu übernehmen. Ein Herzensanliegen ist es ihm, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt des Interesses zu legen.
"Die Probleme und Aufgaben in unserer Kommunen werden auch zukünftig nicht leichter." beschreibt Wolfram Thein die Ausgangslage. "Wir müssen daher unsere Infrastruktur, die Gemeindeentwicklung und den lokalen Tourismus weiter entwickeln, um uns so Zukunftschancen zu erarbeiten."
Thein sieht viele Möglichkeiten, die Lebenssituation in allen Ortsteilen zu verbessern und diese liebens-und lebenswerter zu gestalten. Darüber hinaus müsse die Abwanderung und der Bevölkerungsrückgang zielstrebig in Angriff genommen werden. Dafür müsse unter anderem von der bayerischen Staatsregierung eine bessere ländliche Entwicklungsförderung eingefordert werden, damit den vollmundigen Ankündigungen endlich sichtbare Taten folgen. Selbst Vater, sieht Thein ferner Handlungsbedarf beim Erhalt der örtlichen Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Grund- und Mittelschulen.


"Für die Zukunft der Gemeinde dürfen wir den Erhalt und die Schaffung von handwerklichen und industriellen Arbeitsplätzen nicht aus den Augen verlieren", sagt Thein.

"Ich freue mich, dass Wolfram Thein sich als Bürgermeister noch stärker für das Wohl der Marktgemeine Maroldsweisach einbringen möchte", so das Fazit der erfahrenen Politikerin Susanne Kastner.

Danke an alle Wählerinnen und Wähler für das Vertrauen!

Wir danken allen unseren Wählerinnen und Wählern für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Es ist uns Verpflichtung für unsere Arbeit für die Marktgemeinde und alle ihre Ortsteile.

Ihr Bürgermeister Wolfram Thein und sein Team: Herbert Baum, Gunther Hartleb, Gerhard Gagel, Gerald Welz, Helmut Berwind, Werner Thein und Doreen Büschel.