Generalversammlung des SPD-OV-Maroldsweisach am 6.Januar 2015

Traditionell fand am 6.Januar 2015 (14-16 Uhr) die Generalversammlung /Jahreshauptversammlung für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Brauereigaststätte Hartleb statt.

Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner konnte neben den Mitgliedern auch einige Gäste begrüßen, u.a. Matthias Kihn, René van Eckert, Hans Büschel und vor allem Jürgen Hennemann, Eberns Bürgermeister, der als Redner gewonnen werden konnte.

Nachdem die Sternsinger ihre Segenswünsche überbracht hatten, übergab Susanne Kastner Jürgen Hennemann das Wort.

Zunächst stellte Jürgen Hennemann sein Maskottchen, den Eber Lützel vor, der ihn seit dem Kommunalwahlkampf begleitet. Damit war auch schon das erste Thema angesprochen: ein Rückblick auf die Kommunalwahlen 2014. Dass Bernhard Ruß nicht Landrat wurde, sah Hennemann vor allem in der geringen Wahlbeteiligung im südlichen Landkreis bei der Stichwahl. Somit sei die Landratswahl  eine Regionalwahl gewesen. Wilhelm Schneider sei vor allem im nördlichen Landkreis gewählt worden.

 Die SPD stellt nunmehr im Landkreis 7 Bürgermeister, die in einer Allianz der kommunalen Zusammenarbeit die gemeinsamen Ziele verfolgen:

  • Kooperation in vielen Versorgungsbereichen, wie etwa den Ausbau der Verkehrsverbindungen
  • In den SPD-Ortsvereinen gemeinsam auf die Themen der Bevölkerung eingehen.
  • Die 13 SPD Kreisräte verfolgen gemeinsam das Ziel gleicher Chancen in den Regionen.

Neben der Infrastruktur sprach Hennemann die Schulpolitik an. Gute  Bildung ist die einzige Ressource im Landkreis, daher sind die Investitionen im Bereich der Schulgebäude unumgänglich. Hier sei in der Vergangenheit besonders von der Kreisverwaltung viel versäumt worden. Man hat zu wenig für den Bauerhalt getan und auf Generalsanierungen gesetzt. Es stünden nun Sachaufwendungen in Millionenhöhe an: Eltmann 8-10 Millionen, Haßfurt 25-28 Millionen  Ebern im Gymnasium 21 Millionen und in der Realschule 7,3 Millionen.  Dabei sei auch zu kritisieren, dass ein Gesamtkonzept  für den schulischen Bereich fehle.

Dies gelte auch für den Bereich der Energiewende. Man hat auf Großprojekte gesetzt. Energie autark  könne man im Landkreis aber nur mit einem Energiemix werden, für den es aber bislang kein Gesamtkonzept  gibt.

Hennemann sprach auch die Asylbewerber an und stellte fest, dass es im Balkankrieg und bei dem Zustrom von Rußlanddeutschen weit mehr Menschen waren, die bei uns aufgenommen wurden. Die dezentrale Unterbringung klappt durch die Organisation des Sozialamtes sehr gut und es gibt gute Beispiele der Integration und der Willkommensstrukturen. Den Neiddebatten in der Bevölkerung  muss entgegengesteuert werden.

In der anschließenden Diskussion wurde auch die PEGIDA-Bewegung angesprochen. Matthias Kihn berichtete von seinen Beobachtungen in Würzburg und stellte fest, dass die Organisatoren eindeutig  aus dem nationalistischen Lager kommen und sich jeder, der sich an diesen Demonstrationen beteiligt, bewusst sein muss, dass er dadurch Neonazis unterstützt.

Susanne Kastner bedankte sich bei Jürgen Hennemann mit einer großen Flasche Hartlebs Bier.

Die Generalversammlung wurde anschließend fortgesetzt:

Schriftführerin Birgid Knöchel verlas das Protokoll für 2014.

Es folgte der Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Susanne Kastner, s.u. und die Ankündigung von Veranstaltungen für 2015. Die Termine dafür werden in den nächsten Vorstandssitzungen festgelegt.

Kassier Werner Thein erläuterte den Kassenbericht für 2014, der mit einem Guthaben abgeschlossen werden konnte.

Die Revisoren Hanne Bornkessel und Willi Thema haben die Kasse geprüft und bestätigt und empfehlen  die Entlastung der Vorstandschaft.

Die Entlastung wird von der Versammlung erteilt.

Dann erfolgten die Neuwahlen für die Vorstandschaft per Akklamation:

Im Wesentlichen wurde die bisherige Vorstandschaft  bestätigt (siehe Link: Ortsverein Maroldsweisach)).

 Als Beisitzer werden noch 2 Mitglieder aus den ehemaligen Ortsvereinen Altenstein und Ermershausen angefragt.

Die Generalversammlung schloss mit einer fränkischen Brotzeit.

hk

 

Adventsfeier des SPD-OV-Maro

Am 16.12.2014 fand um 14:30 Uhr die Adventsfeier des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Gaststätte Hartleb statt. Doris Pressel hatte wieder alles hervorragend vorbereitet und wurde dabei von Erika Büschel unterstützt. Die von Doris Pressel und Marianne Conradi vorgetragenen weihnachtlichen Erzählungen sorgten für Besinnung und Heiterkeit. Natürlich fehlten auch die gemeinsam gesungenen Adventslieder nicht, da Werner Thein einige Liedsammlungen mitgebracht hatte. Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner konnte auch Bürgermeister Wolfram Thein begrüßen, der an der Veranstaltung teilnahm.

hk

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SPD in der Regierung

Mindestlohn - Kohnen: "Eines der größten sozialpolitischen Reformprogramme unserer Zeit!"

01. Januar 2015

Staatsregierung muss mit Kontrollen betrügerisches Lohndumping bekämpfen

Seit Mitternacht gibt es eine gesetzliche Lohnuntergrenze in Deutschland. Die Generalsekretärin der BayernSPD, Natascha Kohnen, dazu:

"Der Mindestlohn ist nicht nur ein historischer Erfolg der Sozialdemokratie, sondern auch eines der größten sozialpolitischen Reformprogramme unserer Zeit. Der Mindestlohn schafft faire Bedingungen für die Arbeitgeber, weil er dem unfairen Kostendruck durch Dumpinglöhne einen Riegel vorschiebt."

Zugleich wies Kohnen die CSU-geführte Staatsregierung darauf hin, dass der Mindestlohn kein Selbstläufer sei, sondern aktives Handeln erfordere.

"Ich erwarte von der Staatsregierung, dass sie den Arbeitgebern in Bayern auf die Finger schaut. Es wird betrügerische Verstöße gegen die Lohnuntergrenze geben. Die Behörden müssen mit Kontrollen unfaires Lohndumping verhindern."

Nach Berechnungen des DGB müssen derzeit in Bayern rund 224.000 Vollzeitbeschäftigte mit weniger als 8,50 Euro Stundenlohn auskommen. Nach Zahlen des IAQ der Universität Duisburg-Essen profitieren in Bayern inklusive der Teilzeitbeschäftigten und Minijobber insgesamt rund eine Million Beschäftigte vom Mindestlohn.

Gedenkfeier zum 25.Jahrestag der Grenzöffnung

Der SPD-Ortsverein Maroldsweisach hatte eine Gedenkfeier zum 25.Jahrestag der Grenzöffnung am 2.12.1989 /2014 zwischen Hellingen in Thüringen und Maroldsweisach angeregt, die dankeswerterweise von den beiden Nachbarkommunen Hellingen und Maroldsweisach ausgerichtet wurde. Der SPD-Ortsverein hat mit Fackeln für ein stimmungsvolles Ambiente gesorgt.

 Die Freiwillige Feuerwehr Maroldsweisach sorgte für die Ausleuchtung und Absicherung des Platzes am ehemaligen Grenzübergang bei Allertshausen und schenkte Punsch aus.

 Die Riether Blaskapelle spielte eingangs den Choral „Nun danket alle Gott“, der auch vor 25 Jahren am damaligen Grenzzaun erklang.

 Bürgermeister Wolfram Thein, SPD, eröffnete den Reigen der Ansprachen und schilderte, wie er als 16-jähriger damals das Ereignis am Grenztor erlebte. Er dankte allen, die zur Ausrichtung der Gedenkfeier beigetragen haben und schloss dabei auch alle Teilnehmenden  an der Veranstaltung  mit ein. Wie damals wolle man auch in diesem Jahr wieder zum Ausklang der Feier in die Brauereigaststätte Hartleb nach Maroldsweisach einladen.

 Bürgermeister Christopher Other (CDU) aus Hellingen bedankte sich bei allen, die mitgeholfen hatten, dass die Gedenkfeier in solch ansprechendem Ambiente   stattfinden konnte. Er fasste sich kurz, weil er Landrat Wilhelm Schneider (CSU) zu Wort kommen lassen wollte. 

Landrat Wilhelm Schneider hatte ebenfalls die Grenzöffnung vor 25 Jahren miterlebt und fand es gut, dass man in den beiden Nachbargemeinden bis heute die deutsche Einheit gemeinsam feiert.

Als Zeichen des Sieges von Freiheit und Frieden, aber auch in Erinnerung an die Opfer der innerdeutschen Grenze legten die beiden Bürgermeister zusammen mit dem Landrat einen Kranz am Gedenkstein nieder. Dazu spielte die Blaskapelle Rieth die Nationalhymne.

hk

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Fahrt nach Sand a. Main

Am 6.9.2014 fuhr der SPD-Ortsverein zur Heckenwirtschaft Gottschalk nach Sand a. Main. Bernhard Russ kam später an unseren Tisch. An diesem Tag wurde der Kirchweihbaum aufgestellt. Da war der Bürgermeister natürlich dabei. Ihm verdankt Franken seinen „Jungen Stern“, das „Abt Degen Weintal“.