„Biergartenfaht“
Am Freitag, den 4.Oktober 2013 fand unsere lange geplante und oft verschobene „Biergartenfahrt statt. Das Wetter war allerdings nicht mehr für den Biergarten geeignet. So trafen wir uns in der Gaststube vom Schwarzen Adler in Unfinden. Es war ein gelungener Abend mit viel Gesprächen, Bier Federweißen, fruchtigem Wein und schmackhafter Brotzeit. „Das sollten wir öfters machen!“ – war die einhellige Meinung. Ich persönlich fand es auch sehr anregend, sich über die aktuellen politischen Fragen austauschen zu können. Das hilft bei der eigenen Meinungsbildung und dem Argumentieren.
Leider konnte Susanne nicht dabei sein, weil sie vom 2.- 12. Oktober bereits seit längerem eine Dienstreise nach Rumänien geplant hatte. So grüße ich auch in ihrem Namen.
Helmut
Liebe Genossinnen und Genossen im SPD-Unterbezirk Rhön-Haßberge-Kissingen,
fast 25 Jahre war ich Mitglied des Deutschen Bundestages und habe unseren Wahlkreis erst in Bonn, dann in Berlin vertreten. Viele von Euch habe ich während der sitzungsfreien Wochen im Wahlkreis oder auf einer der Informationsfahrten in die Hauptstadt persönlich kennen- und schätzengelernt. Es war eine schöne Zeit und ich danke Euch für Euer Vertrauen und die gute und konstruktive Zusammenarbeit in all diesen Jahren. Der Wahlkreis war mir immer wichtig und hat mir wertvolle Impulse für meine bundespolitische Arbeit gegeben.
Mit der Konstituierung des neuen Bundestages scheide ich offiziell aus dem Parlament aus und werde Ende Oktober meine Wahlkreisbüros in Bad Kissingen und Bad Neustadt auflösen. Das Büro in Bad Kissingen bleibt als Bürgerbüro meiner Nachfolgerin bestehen. Sabine Dittmar hat während ihrer Zeit als Landtagsabgeordnete gezeigt, dass sie sich engagiert für die Region einsetzt. Ich bin mir sicher, dass sie ein Ohr für Eure Anliegen und Wünsche haben wird und wünsche ihr einen guten Start in Berlin.
Selbstverständlich werde ich der SPD vor Ort nicht den Rücken kehren, sondern bleibe hier weiter aktiv – als Ortsvereins-Vorsitzende, Kreisrätin, Mitglied des Kreis- und Unterbezirksvorstandes. Sicherlich werden wir uns auch zukünftig bei verschiedenen Gelegenheiten treffen. Bis dahin herzliche Grüße von
Eurer
Susanne Kastner
Kellerstr. 9
96126 Maroldsweisach
Kommunalwahl 2014 - Wolfram Thein wird als Bürgermeister kandidieren
Bei der Kommunalwahl im März 2014 steht die Wahl eines neuen Bürgermeisters für die Marktgemeinde Maroldsweisach an. Wolfram Thein kündigt seine Kandidatur an und möchte die Marktgemeinde Maroldsweisach voran bringen.
In der letzten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach hat Gemeinderat Wolfram Thein seine Bereitschaft erklärt, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. "Wir freuen uns, dass wir mit Wolfram Thein einen sehr guten Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl gefunden haben.", so Susanne Kastner, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins.
Wolfram Thein, Inhaber eines selbständigen Dental-Labors in Maroldsweisach, ist seit 2008 über die Liste der "Jungen Bürger e.V." im Marktgemeinderat vertreten. Dieses kommunalpolitische Ehrenamt erfüllt er mit so großem Engagement und Interesse, dass er die Geschicke der Gemeinde künftig als Bürgermeister weiter gestalten möchte.
Thein steht mit seinen fast 40 Lebensjahren Mitten im Leben und bringt die notwendige Erfahrung mit, um die Belange der Marktgemeinde positiv mitzugestalten und Verantwortung für die Zukunft vor Ort zu übernehmen. Ein Herzensanliegen ist es ihm, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt des Interesses zu legen.
"Die Probleme und Aufgaben in unserer Kommunen werden auch zukünftig nicht leichter." beschreibt Wolfram Thein die Ausgangslage. "Wir müssen daher unsere Infrastruktur, die Gemeindeentwicklung und den lokalen Tourismus weiter entwickeln, um uns so Zukunftschancen zu erarbeiten."
Thein sieht viele Möglichkeiten, die Lebenssituation in allen Ortsteilen zu verbessern und diese liebens-und lebenswerter zu gestalten. Darüber hinaus müsse die Abwanderung und der Bevölkerungsrückgang zielstrebig in Angriff genommen werden. Dafür müsse unter anderem von der bayerischen Staatsregierung eine bessere ländliche Entwicklungsförderung eingefordert werden, damit den vollmundigen Ankündigungen endlich sichtbare Taten folgen. Selbst Vater, sieht Thein ferner Handlungsbedarf beim Erhalt der örtlichen Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Grund- und Mittelschulen.
"Für die Zukunft der Gemeinde dürfen wir den Erhalt und die Schaffung von handwerklichen und industriellen Arbeitsplätzen nicht aus den Augen verlieren", sagte Thein.
Mit diesen Vorstellungen wird Wolfram Thein als SPD -Bürgermeisterkandidat für den Markt Maroldsweisach antreten. Die offizielle Nominierungsversammlung steht noch nicht fest, wird aber im Laufe der nächsten Monate erfolgen. "Ich freue mich, dass Gemeinderat Wolfram Thein sich als Bürgermeisterkandidat noch stärker für das Wohl der Marktgemeine Maroldsweisach einbringen möchte", so das Fazit der erfahrenen Politikerin Susanne Kastner.
Persönliche Daten:
Wolfram Thein
geb. 28.11.1973 Coburg, verheiratet, 1 Tochter (9 Jahre)
aufgewachsen in Maroldsweisach;
Kindergarten/Grundschule in Maroldsweisach;
weiterführende Schulen Ebern: Abschluss Realschule Ebern,
Zahntechnikerlehre in Bamberg, Meisterschule in München,
seit 1999 selbständiger Zahntechnikermeister im eigenen Dentallabor in Maroldsweisach
Seit 2008 im Gemeinderat, Mitglied im Bau und Umwelt-, Finanzausschuss und in der Forst-Rechnungsprüfung
seit 2010 1. Vorsitzender Junge Bürger e.V.
Weinfest des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach mit Fredi Breunig
Am Samstag,den 28.September 2013 hatte der SPD-Ortsverein Maroldsweisach zum Weinfest eingeladen. Der historische „große Weinkeller“, wie er im Kaufvertrag über das ehemalige Rittergut Maroldsweisach vom 6. Dezember 1768 bezeichnet wird, bot dazu ein romantisches Ambiente.
Die Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner hatte mit vielen fleißigen Helferinnen und Helfern die Veranstaltung in der „Kellerburg“ vorbereitet und konnte sich über die zahlreich erschienen Gäste freuen. Besonders begrüßte sie den fränkischen Mundart-Kabarettisten Fredi Breunig, der seit seinem Auftritt bei „Franken sucht den Supernarr“ und der Fastnacht in Franken zur ersten Riege der fränkischen Comedians zählt. Musikalisch wurde der Abend in bekannt stimmungsvoller Art von Markus Schneider mit seinem „Altensteiner Bergexpress“ gestaltet. Wie im Vorfeld angekündigt, verstand es Fredi Breunig den Franken in die Seele und auf’s Maul zu schauen.
Ehe er die Bühne zum ersten Teil seines Auftrittes in der Kellerburg betrat, nahm er an den Tischen Lokalkollerit auf. Dann berichtete er von seiner großen Leidenschaft, den berühmt-berüchtigten fränkischen Dialekt mit seinen grammatikalischen Besonderheiten dem Publikum bewusst zu machen. Ob nun Susanne Kastner als Vizepräsidentin des deutschen Bundestages der Abgeordneten „Betra Bau“ das Wort erteilte oder zwei Gäste das angenommene auffällige Fehlverhalten eines Enkelkindes kommentieren: „Döff doss doss? – Doss döff doss!“ – der fränkische Dialekt hat überraschende Facetten. So stellte Fredi Breunig fest, dass sogar fränkische Wortschöpfungen im Englischen zu finden sind, wie etwa der Begriff „Wellness“. Weil ein alter Rhöner Bauer auf alle fürsorgliche Angebote immer geantwortet hat: „well ness!“ schloss man daraus, dass er sehr zufrieden sei und hat diesen Umstand mit „Wellness“ bezeichnet. Aber manchmal kann der fränkische Dialekt auch zu großem Missverständnis führen wie das bei der Namensgebung der Bad Könighöfer Therme geschehen sei. Wie kann man in Franken denn mit „Franken Därme“ werben wollen? –
Für die Pause hatte Susanne Kastner noch eine Überraschung angekündigt. Es sollte doch noch etwas politisch werden: Sie konnte seitens der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereines Maroldsweisach für die anstehenden Kommunalwahlen einen SPD-Bürgermeisterkandidaten ankündigen: Wolfram Thein. In einem kurzen Statement stellte sich Wolfram Thein selbst vor. Der Inhaber eines selbständigen Dental-Labors in Maroldsweisach ist seit 2008 über die Liste der „Jungen Bürger e.V.“ Mitglied im Marktgemeinderat und erfüllt dieses kommunalpolitische Ehrenamt mit großem Engagement und Interesse. Er will künftig die Geschicke der Gemeinde als Bürgermeister weiter positiv mitgestalten und Verantwortung vor Ort übernehmen. Sein Herzensanliegen ist es, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt des Interesses zu legen.(siehe auch Pressemitteilung unter "Infos")
Nach der Pause spießte Fredi Breunig die gesellschaftliche Entwicklung auf und verglich heutige Erziehungsmethoden moderner Eltern mit denen früherer Zeiten. So sei heute ein angedrohter Hausarrest völlig wirkungslos, weil eben zu Hause der Computer für genug Unterhaltung sorge. Auch die zahlreichen Klingeltöne der Handys führen zu manchen Irritationen. Fredi Breunig erinnerte an die Vorzüge eines alten Telefons mit Wählscheibe: Da konnte man sich beim Wählen eben noch eine Ausrede überlegen, wie und warum man den Besuch bei der Schwiegermutter absagen könnte… - Es war nicht zu viel versprochen worden in den Ankündigungen: Die Lachmuskeln wurden beim Publikum ordentlich strapaziert. So war man sich einig: so etwas könnte öfters gemacht werden.
hk