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SPD Ortsverein Maroldsweisach.

Traditionell fand am 6.Januar 2016 die Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Brauereigaststätte Hartleb in Maroldsweisach stattt. Susanne Kastner begrüßte eingangs Mitglieder und Unterstützer, besonders die Bundestagabgeordnete Sabine Dittmar und die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ditterswind Elisabeth Endreß. Frau Kastner freute sich mit Frau Beate Dahinten auch eine Vertreterin der Presse begrüßen zu können. Susanne Kastner entschuldigte Bürgermeister Wolfram Thein, der im Urlaub ist.

Mit einer Schweigeminute wurde der 2015 verstorbenen Mitglieder gedacht: Andreas Hohmann, Gerda Oswald und Egon Schoder; gleichzeitig wurde an den großen Sozialdemokraten und ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt erinnert.

Sabine Dittmar wünschte zunächst allen ein friedliches Jahr 2016 und stellte im Blick auf den islamistischen Terror, aber auch rechtsradikaler Terroranschläge fest, dass der Friede z.Zt. fragil geworden ist. Freiheit und Demokratie dürfe nicht durch Hass und Gewalt kaputt gemacht werden. Es gäbe ausreichende Instrumente des Rechtsstaates, die bestehende Gesetzeslage muss nur angewandt werden. Wer die Sicherheit des Landes gefährdet, hat kein Recht auf Aufenthalt. Das gilt schon jetzt und dazu braucht es keine populistischen Forderungen nach Gesetzesverschärfungen.

Was Sabine Dittmar im abgelaufenen Jahr 2015 sehr beschäftigt hat, war die Frage: wie verhält sich Deutschland gegenüber der Bedrohung durch den IS? Sie habe der militärischen Unterstützung der französischen Freunde im Einsatz gegen den IS nach langer Überlegung zugestimmt. Sie ist aber der Überzeugung, dass der Konflikt nur diplomatisch zu lösen sei und sei daher sehr dankbar für den unermüdlichen Einsatz von Außenminister Frank Walter Steinmeier in diesem Anliegen. Die SPD zeigt klare Haltung in der Asylfrage, aber Flüchtlinge dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Sabine Dittmar äußerte ihren Dank gegenüber den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern bei der Betreuung der Flüchtlinge, aber auch gegenüber den Verwaltungen, Einrichtungen und Behörden, die mit viel Engagement sich für die Lösung der Probleme einsetzen. Doch man müsse auch die Sorgen um das Gelingen der Integration und die Konkurrenzangst ernstnehmen. Es dürfen sich nicht die Fehler wiederholen, wie sie bei den Gastarbeitern gemacht wurden. Die Ursachen der Flucht müssen berücksichtigt und die Region nahen Unterkünfte gesichert werden. Die innereuropäische Verteilung der Flüchtlinge muss im nächsten halben Jahr gelöst werden. In der Kontingentfrage wurden in der Vergangenheit auch in Deutschland die Länder an den EU-Außengrenzen nicht unterstützt.

Der Umgang mit der Türkei ist problematisch, aber ohne Gegenleistung wird eine Zusammenarbeit nicht gehen.

In der großen Koalition sind viele Entscheidungen gefallen, die Verbesserungen für die Menschen gebracht haben. Sabine Dittmar verwies auf den Mindestlohn, der gegen alle Unkenrufe einen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht hat. Auch die Rente nach 45 Beitragsjahren und die Mütterrente zeigten die Handschrift der SPD. Für die Kommunen ist ein Investitionsprogramm aufgelegt worden, das eine 90 Prozent Förderung vorsieht. Die Mittel werden über die Länder zwar verteilt aber vom Bund finanziert. In Bayern sind das 300 Millionen. Noch nie wurde so viel für die Kommunen getan wie zur Zeit. Was aber bei den Kommunen ankommt ist abhängig vom jeweiligen Bundesland und den klebrigen Händen.

Im Blick auf das Wertstoffgesetz forderte Sabine Dittmar die Kommunen auf sich in die Debatte einzubringen. Bisher seien die Interessen der Kommunen zu wenig berücksichtigt.

Im Gesundheitsbereich sind 10 Gesetze auf den Weg gebracht worden. Das Pflegestärkungsgesetz I bringt Verbesserungen für die Pflegebedürftigen selbst sowie für die pflegenden Angehörigen und das Pflegekräfte. Die Leistungen für Tages- und Nachtpflege wurden verdoppelt. Die Betreuungsleistungen für alle Pflegebedürftigen wurden ausgeweitet, Der Schlüssel für Betreuungskräfte von 24 auf 20 abgesenkt. Das Pflegestärkungsgesetz II berücksichtigt alle, nicht nur körperliche Beeinträchtigungen. Das Krankenhausgesetz unterstützt die Wohnort nahe Krankenhausversorgung. Die Investitionsförderung ist Landessache. Das Land ist für die Krankenhausplanung zuständig, die aber in Bayern nicht gegeben ist. Der Strukturfonds setzt sich zusammen aus 500 Millionen Euro von den Kassen und 500 Millionen Euro von den Ländern und soll die notwenigen Investitionen sicher stellen. Wir brauchen Spezialkliniken und Häuser vor Ort für die Grundversorgung. 20-25 km Anfahrtswege gelten als zumutbare Entfernungen, für die ein Fahrdienst durch den Krankenkassenverband zugesichert wurde.

Zur Energieversorgung stellt Dittmar fest, dass für die geplanten Stromtrassen die Erdverkabelung Vorrang hat. In der Region gehe es beim Netzentwicklungsplan P44 modifiziert um die Trassenführung zwischen Schalkau und Grafenrheinfeld. Die Endpunkte sind festgelegt. Die Stellungnahmen aus der Region werden unter der Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit für Mensch und Strukturen eingearbeitet.

Bei der anschließenden Diskussion wurde das anstehende Wertstoffgesetz angesprochen und gefordert, den bestehenden Abfallwirtschaftsbetrieb im Landkreis zu erhalten. Der Verkauf der Wertstoffe soll bei dem Kommunen verbleiben. Es gehe nicht nur um die Sammlungsgestaltung, sondern auch um die Verwertung der Wertstoffe. Es sei zu befürchten, dass hier wieder einmal die Gewinne privatisiert und die Kosten sozialisiert werden sollen. Wenn das Gesetz auf die Produktverursachung abziele, müsse mehr für Mehrwegverpackungen gesorgt werden. Zum Thema Gesundheitsreform wurden Probleme angesprochen beim Rettungsdienst, der Notärzteversorgung und Organisationsfragen zu einer qualifizierten Besetzung der Leitstellen.

Susanne Kastner bedankte sich anschließend bei Sabine Dittmar für die umfassenden Informationen mit einem Blumenstrauß und einem Präsent.

Susanne Kastner trug so dann ihren Rechenschaftsbericht zum abgelaufenen Jahr 2015 vor.

Kastner bedankte sich für alle Helfer, die die zahlreichen Unternehmungen erst möglich gemacht haben. Ihr besonderer Dank galt der 2. Vorsitzenden Doris Preßel, die sie bei der Betreuung der Mitglieder verlässlich unterstütze. 87 Mitglieder zählt derzeit der Ortsverein, 3 sind verstorben und 2 ausgetreten. Da 2016 nicht unmittelbar Wahlen bevorstehen müsse man sich verstärkt um Mitgliederwerbung einsetzen. Susanne Kastner wünschte allen ein friedliches 2016 und für den Ortsverein viel helfende Hände.

Schriftführerin Birgid Knöchel verlas das Protokoll der letzten Generalversammlung vom 6.1.2015.

Anschließend folgte der Kassenbericht von Werner Thein und der Bericht der Revisoren. Auf Grund der einwandfreien Kassenführung erteilte die Versammlung der Vorstandschaft Entlastung.

Die Neuwahlen zur Vorstandschaft leitete Elisabeth Endreß. Susanne Kastner wurde in geheimer Wahl schriftlich zur 1.Vorsitzenden einstimmig wieder gewählt.

Vertreter: Doris Preßel und Herbert Baum

Schriftführer: Birgid Knöchel

Kassier: Werner Thein

Revisoren: Hanne Bornkessel und Willi Thema

Frauenvertretung: Doris Preßel

Jugendvertretung: Doreen Büschel

Beisitzer: Erika Büschel, Marianne Conradi, Volker Dellert, Uwe Hain, Wolfgang Harnauer, Ulla Hauck, Erhard Helmreich, Helmut Kastner, Hedwig Renz, Robert Renz, Günter Reß, Ria Thein;

kooptierte Mitglieder sind die Gemeinderate: Helmut Berwind, Gerhard Gagel, Gunter Hartleb, Wolfram Thein und Wilfried Wolfsberger.

 

Susanne Kastner teilte noch mit, dass die nächste Vorstandssitzung am 26.Januar um 19:30 Uhr stattfindet. Für 2016 ist ein Tagesausflug nach Leripzig geplant. Für die traditionelle Dreitagesfahrt wurden als Reiseziele vorgeschlagen, Trier, Moseltal, Beneluxländer, Kloster Ettal, Bad Reichenhall.

Auf Vorschlag von Ottomar Welz wurde eine Petition an den Bayerischen Landtag beschlossen, den Beginn der Weihnachtsferien vom 24.12. auf den 23.12. vorzuverlegen um den Familien auch bei längeren Anreisen zu ermöglichen, am Heiligabend gemeinsam zu feiern. Bayern ist das einzige Bundesland, in dem die Weihnachtsferien erst am 24.Dezember beginnen.

hk

Veröffentlicht am 08.01.2016

Bericht von der Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach am 29.09.2015

Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner begrüßte eingangs neben den anwesenden Vorstandsmitgliedern auch die Mitglieder, die für ihre langjährige Treue zur SPD vom Kreisverband geehrt wurden. Erster Tagungsordnungspunkt war der Rückblick auf vergangene Veranstaltungen: Die Dreitagesreise vom 14.-16. August führte  in die Bodenseeregion und ins Appenzeller Land. Durch die große Hitze der Wochen zuvor kam es zu kurzfristigen Absagen aus gesundheitlichen Gründen. So kam es, dass der Bus nicht voll besetzt war. Trotz des Wetterumsturzes und des eigentlich lange erwarteten Regens war die Stimmung gut. Auch blieb für die Kasse des Ortsvereins ein Überschuss. Da die Interessenten meist älteren Semesters sind, wurde überlegt, ob künftig vielleicht Eintagesfahrten besser angenommen werden. Die Beteiligung am 2. Bauernmarkt am 20.Juni wurde ebenfalls als Erfolg gesehen. Die gegrillte Sau am Spieß war schnell  „gegessen“.  Auch der Parcours mit den rolly toys Traktoren fand bei den Kindern großes Interesse. Die Fahrzeuge wurden als Spende der Kindertagestätte in Maroldsweisach übergeben. An weiteren Terminen für das laufende Jahr ist ein Kabarettbesuch in Oberschwappach geplant,  sowie eine Theaterfahrt nach Coburg.  Die Termine werden noch bekannt gegeben. Die diesjährige Weihnachtsfeier findet am 11.12.2015 von 14-17 Uhr wieder in der Gaststätte Hartleb statt. Für den politischen Aschermittwoch am 10.02.2016 wurden aus der Versammlung etliche Redner vorgeschlagen, die angefragt werden sollen. Werner Thein lud als Unterbezirksvorsitzender der AG 60 plus zu drei Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft ein: Freitag, den2.Oktobe 2015 um 14:00 Uhr Besichtigung des Stadtmuseums „Herrenmühle“ in Hammelburg mit anschließender Einkehr im Weingut Peter Piewe. Am 9.Oktober 2015 wird ab 13:00 Uhr in Ziegelanger der Federweise  verkostet. Am  24. Oktober  findet um 13:30 Uhr im Parkwohnstift in Bad Kissingen die Jubiläumsveranstaltung zu 20 Jahre AG 60 plus statt. Wegen Mitfahrgelegenheit werden Interessenten gebeten, sich bei Werner Thein zu melden.  Die eigentliche Vorstandssitzung schloss wie immer mit einer politischen Diskussion zu den aktuellen Gegebenheiten.

Pünktlich um 20:00 Uhr konnte Susanne Kastner die zu ehrenden Mitglieder begrüßen. An der Ehrung durch den Kreisverband in Sand konnten sie nicht teilnehmen und erhielten nun im Auftrag des Kreisvorsitzenden Wolfgang Brühl   die Ehrenurkunde mit einem Geschenk: Walter Wacker, Altenstein, für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD; für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Julius Baumstark, Pfaffendorf, Karl Gagel, Ditterswind,  Karl Fay, Maroldsweisach, Paula Flohrschütz, Ermershausen, Werner Oeser, Maroldsweisach, Helga Pressel, Maroldsweisach, Robert Renz, Maroldsweisach, Werner Rögner, Marbach, Hans Zweier, Altenstein. Susanne Kastner bedankte sich persönlich bei den Geehrten für ihr langjähriges Engagement in der Partei und in den örtlichen Gremien. Bei der anschließenden Brotzeit gab es reichlich Gelegenheit zum Gespräch. Die nächste Vorstandssitzung des Ortsvereins Maroldsweisach findet am 20.10.2015 um 19:30 Uhr in der Gaststätte Hartleb statt.

-hk.

Veröffentlicht am 30.09.2015

Naturerlebnis Bodensee im Dreiländereck mit Ausflug ins Appenzellerland

Freitag bis Sonntag, 14. Bis 16. August 2015

Reisebericht:

Der SPD- Ortsverein Maroldsweisach hatte zur Fahrt eingeladen unter dem Motto „…mit netten Menschen verreisen“. Auch wenn das Wetter sich sehr gemischt zeigte war die Stimmung in der Gruppe super. Als sich die Wetterprognosen für die Gegend um den Bodensee doch noch erfüllten und es zeitweise zu regnen begann, hoffte jeder, dass Garten und Natur auch zu Hause etwas von dem Regen abbekommen würden.

Die erste Station der Reise war Meersburg, von wo es mit der Fähre nach Konstanz ging und weiter mit dem Bus zur Blumeninsel Mainau. Hier gab es genug Zeit  sich an der herrlichen Blütenpracht zu erfreuen, das Schmetterlingshaus und das Palmenhaus zu besichtigen und in einem der zahlreichen Restaurants eine Mittags- oder Kaffepause einzulegen. Am Spätnachmittag ging es mit Fähre und Bus zurück nach Meersburg und weiter nach Meckenbeuren ins Hotel. Das Wetter erlaubte es, den Abend gemütlich im Biergarten ausklingen zu lassen.

Die Ausflugsfahrt ins Appenzellerland begann am nächsten Morgen mit der Fährüberfahrt von Friedrichshafen nach Romanshorn in die Schweiz. Auf der Fähre war schon erkennbar, dass sich die Appenzellerberggipfel in Wolken verhüllt hatten und die geplante Seilbahnfahrt auf den Säntis kein lohnenswertes Ziel mehr sein konnte. Kaum in der Schweiz angelangt begann es auch zu regnen. Die Landschaft um St. Gallen und Appenzell war trotzdem sehr eindrucksvoll. Als erstes Ziel wurde die Appenzeller Schaukäserei in Stein angesteuert. Hier gab es eine interessante Führung und viel Information über die Appenzeller Käseproduktion. Im „Käsekino“ wurde das Appernzellerland mit seiner Brauchtumspflege gezeigt und die faszinierende Landschaft bei Sonnenlicht erlebbar. Eine Käseverkostung schloss sich an, die dann manchen Reiseteilnehmer veranlasste ein Stück Käse als „Mitdebringsel“ einzukaufen.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach St. Gallen zum berühmten Benediktinerstift. Am Platz vor der Stiftskirche gab es ein Openairkonzert und allerlei Marktbuden, an denen man die hohen Preise bestaunen konnte: z.B. eine Bratwurst 7 Franken (1 F = 0,95 Cent)! Die Stiftkirche und das ehemalige Klosterareal war zumeist kostenfrei zu besichtigen. Bei den Preiserfahrungen (z.B. 2 Bier = 11,50 €) zogen wir es vor, die Kaffeeinkehr in Bregenz zu machen, wozu es in der dortigen Fußgängerzone genug Möglichkeiten gab. Der Abend klang wieder in Meckenbeuren im Hotel aus. Besonderes Interesse weckte auch der Apfel-Kirschmost aus der Seekelterei, der angenehm herb schmeckte.

Am Sonntag war das nächste Ziel die Besichtigung und Führung im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen. Da es immer noch regnete fuhr die Gruppe mit der „Tschutschubahn“ vom Omnibusparkplatz zum Museum. Die 2-stündige Führung war eine Zeitreise in die Stein- und Bronzezeit. Die Weiterfahrt führte nach Ulm, wo natürlich das Münster mit dem höchsten Kirchturm (168 m) das meiste Interesse fand. Allerdings gab es außer einem Weinfest um das Münster herum kein schwäbisches Lokal. Sonst waren alle möglichen Nationalitäten vertreten, das einzige typisch schwäbische Lokal hatte seit 6.August wegen Urlaub geschlossen. So traf sich ein Großteil der Gruppe in der „Nordsee“ wieder. Mit der Abendeinkehr in Sulzheim endete das Reisprogramm. Susanne Kastner bedankte sich bei allen Mitreisenden und dem Busfahrer für die gute Stimmung und wünschte ein Wiedersehen bei einem der nächsten Unternehmungen des Ortsvereins Maroldsweisach.

hk

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Veröffentlicht am 18.08.2015

Politischer Aschermittwoch am 18.Februar 2015

Der SPD-Ortsverein Maroldsweisach hatte als Redner beim traditionellen Politischen Aschermittwoch MdB Andreas Schwarz aus Strullendorf gewinnen können. Andreas Schwarz war 18 Jahre Bürgermeister und ist 2013 in den Bundestag gewählt worden. Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner freute sich bei ihrer Begrüßung über die wieder zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste, darunter Bürgermeister Wolfram Thein und die Altbürgermeister  Ottomar Welz und Werner Thein. Besonders begrüßte sie den ehemaligen Bürgermeister aus Ditterswind, Karl Gagel, der mit seinen über 90 Jahren immer noch am politischen Geschehen sein Interesse zeigt.

Andreas Schwarz ging in seiner Rede zunächst auf die politische Situation im „Königreich Bayern“ unter König Horst ein und erinnerte an einige „Taten“ seiner Hofschranzen. Dabei  hob er in seiner Kritik auch die Haltung des bayerischen Staatsfunkes hervor, der zu bester Sendezeit Minister Söder einen Auftritt in der Sendung „Dahoam is Dahoam“ ermöglichte. Das hätte sich nicht einmal Franz-Joseph gewagt. Die Leistungen der Staatsregierung kann man schon daran erkennen, dass sie in einem Jahr tatsächlich 2 Gesetze auf den Weg gebracht hat.  Im Blick auf die Bundespolitik stellte Andreas Schwarz fest, dass die SPD bisher die in der Koaliationsvereinbarung beschlossenen Ziele erfolgreich durchgesetzt hat: Mindestlohn, Rente mit 63 für 45 Beschäftigungsjahre,  Erhöhung des BAFÖGs, Unterstützung für pflegende Angehörige,  Änderung der Selbstanzeigefrist für Steuerhinterziehung. Auch ist die hervorragende außenpolitische Arbeit  von Franz-Walter Steinmeier hervorzuheben. Wir können stolz sein auf das bisher erreichte und werden die Zeit bis zum Beginn des nächsten Wahlkampfes nutzen, um weitere Ziele anzugehen z.B. bei der Gleichstellung von Mann und Frau: gleicher Lohn für gleiche Leistung! – und bei der Umsetzung der Energiewende. Letztere war für Schwarz Anlass, noch einmal auf die Politik der CSU  einzugehen: die Blockierhaltung  bei den vereinbarten Energietrassen und die Assylpolitik, wo man sich nicht scheut wörtlich NPD-Parolen zu übernehmen. Die SPD hat im Bund gezeigt, dass sie regieren kann und ist bereit, das auch in Bayern zu tun.

In der Diskussion wurde angesprochen, dass die erreichten Leistungen der SPD in der Regierungs-Koalition zu wenig in der Öffentlichkeit  herausgestellt werden. Susanne Kastner erinnerte an einen Ausspruch des Ehrenbürgers von Maroldsweisach, Johannes Rau, der meinte: „Wenn der Rundfunk nicht funktioniert müsse der Mundfunk einsetzen.“ Veranstaltungen wie der Politische Aschermittwoch sind daher wichtig. Sie bedankte sich bei Andreas Schwarz mit einem Krug Hartlebs-Bier und wünschte ihm und den Gästen für den weiteren Abend noch interessante Gespräche.

-hk

Veröffentlicht am 20.02.2015

Traditionell fand am 6.Januar 2015 (14-16 Uhr) die Generalversammlung /Jahreshauptversammlung für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Brauereigaststätte Hartleb statt.

Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner konnte neben den Mitgliedern auch einige Gäste begrüßen, u.a. Matthias Kihn, René van Eckert, Hans Büschel und vor allem Jürgen Hennemann, Eberns Bürgermeister, der als Redner gewonnen werden konnte.

Nachdem die Sternsinger ihre Segenswünsche überbracht hatten, übergab Susanne Kastner Jürgen Hennemann das Wort.

Zunächst stellte Jürgen Hennemann sein Maskottchen, den Eber Lützel vor, der ihn seit dem Kommunalwahlkampf begleitet. Damit war auch schon das erste Thema angesprochen: ein Rückblick auf die Kommunalwahlen 2014. Dass Bernhard Ruß nicht Landrat wurde, sah Hennemann vor allem in der geringen Wahlbeteiligung im südlichen Landkreis bei der Stichwahl. Somit sei die Landratswahl  eine Regionalwahl gewesen. Wilhelm Schneider sei vor allem im nördlichen Landkreis gewählt worden.

 Die SPD stellt nunmehr im Landkreis 7 Bürgermeister, die in einer Allianz der kommunalen Zusammenarbeit die gemeinsamen Ziele verfolgen:

  • Kooperation in vielen Versorgungsbereichen, wie etwa den Ausbau der Verkehrsverbindungen
  • In den SPD-Ortsvereinen gemeinsam auf die Themen der Bevölkerung eingehen.
  • Die 13 SPD Kreisräte verfolgen gemeinsam das Ziel gleicher Chancen in den Regionen.

Neben der Infrastruktur sprach Hennemann die Schulpolitik an. Gute  Bildung ist die einzige Ressource im Landkreis, daher sind die Investitionen im Bereich der Schulgebäude unumgänglich. Hier sei in der Vergangenheit besonders von der Kreisverwaltung viel versäumt worden. Man hat zu wenig für den Bauerhalt getan und auf Generalsanierungen gesetzt. Es stünden nun Sachaufwendungen in Millionenhöhe an: Eltmann 8-10 Millionen, Haßfurt 25-28 Millionen  Ebern im Gymnasium 21 Millionen und in der Realschule 7,3 Millionen.  Dabei sei auch zu kritisieren, dass ein Gesamtkonzept  für den schulischen Bereich fehle.

Dies gelte auch für den Bereich der Energiewende. Man hat auf Großprojekte gesetzt. Energie autark  könne man im Landkreis aber nur mit einem Energiemix werden, für den es aber bislang kein Gesamtkonzept  gibt.

Hennemann sprach auch die Asylbewerber an und stellte fest, dass es im Balkankrieg und bei dem Zustrom von Rußlanddeutschen weit mehr Menschen waren, die bei uns aufgenommen wurden. Die dezentrale Unterbringung klappt durch die Organisation des Sozialamtes sehr gut und es gibt gute Beispiele der Integration und der Willkommensstrukturen. Den Neiddebatten in der Bevölkerung  muss entgegengesteuert werden.

In der anschließenden Diskussion wurde auch die PEGIDA-Bewegung angesprochen. Matthias Kihn berichtete von seinen Beobachtungen in Würzburg und stellte fest, dass die Organisatoren eindeutig  aus dem nationalistischen Lager kommen und sich jeder, der sich an diesen Demonstrationen beteiligt, bewusst sein muss, dass er dadurch Neonazis unterstützt.

Susanne Kastner bedankte sich bei Jürgen Hennemann mit einer großen Flasche Hartlebs Bier.

Die Generalversammlung wurde anschließend fortgesetzt:

Schriftführerin Birgid Knöchel verlas das Protokoll für 2014.

Es folgte der Rechenschaftsbericht der Vorsitzenden Susanne Kastner, s.u. und die Ankündigung von Veranstaltungen für 2015. Die Termine dafür werden in den nächsten Vorstandssitzungen festgelegt.

Kassier Werner Thein erläuterte den Kassenbericht für 2014, der mit einem Guthaben abgeschlossen werden konnte.

Die Revisoren Hanne Bornkessel und Willi Thema haben die Kasse geprüft und bestätigt und empfehlen  die Entlastung der Vorstandschaft.

Die Entlastung wird von der Versammlung erteilt.

Dann erfolgten die Neuwahlen für die Vorstandschaft per Akklamation:

Im Wesentlichen wurde die bisherige Vorstandschaft  bestätigt (siehe Link: Ortsverein Maroldsweisach)).

 Als Beisitzer werden noch 2 Mitglieder aus den ehemaligen Ortsvereinen Altenstein und Ermershausen angefragt.

Die Generalversammlung schloss mit einer fränkischen Brotzeit.

hk

 

Veröffentlicht am 06.01.2015

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