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SPD Ortsverein Maroldsweisach.

Ausflug in die Vulkaneifel :

Ortsverein

Zum Bild: Die „Lavabombe“ bei Strohn war einer der vielen Höhepunkte beim Ausflug des Maroldsweisacher SPD-Ortsvereins,

Maroldsweisach -
Der Dreitagesausflug des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach führte in diesem Jahr in die Vulkaneifel, rund um die Ferienregion Daun.

Dank der tadellosen Vorbereitung seitens Ottomar Welz und der Vorstandschaft gestaltete sich die Reise zu einem echten Erlebnis.

Nach der Anreise waren die Teilnehmer zunächst Gast in der Betriebskantine der Gerolsteiner Brunnen AG. Im Anschluss daran folgte eine ausführliche Vorstellung des Betriebs, bei der sich Filmvorführung und Besichtigung sinnvoll ergänzten. Dabei erfuhr man unter Anderem alles Wichtige über Wasserarten, Entstehung von Mineralwasser und Brunnenerschließung. Am Nachmittag stand der Besuch des „Mausefallen-Museums“ in Neroth auf dem Programm, wo die detaillierte Geschichte des interessanten Gewerbes dokumentiert ist. Abschließend besichtigte man noch die Imkerei Mehler, die nicht nur für die mitgereisten Hobbyimker interessant war. Der erste Tag endete dann in gemütlicher Runde im „Hotel Post“ in Deudesfeld.

Der zweite Ausflugstag begann mit der höchst eindrücklichen Besichtigung der Glockengießerei Mark, die in Brockscheid seit 1620 als Familienbetrieb geführt wird. Bei der lehrreichen Führung wurde die gesamte Produktpalette aufgezeigt, die nicht nur Glocken jeglicher Größe, sondern auch Ofenplatten und Kunstgussartikel umfasst. Breiter Raum wurde dabei insbesondere dem Herstellungsprozess einer Bronzeglocke gewidmet, so dass sich wohl jeder Teilnehmer an seine Schulzeit und das Schillers „Lied von der Glocke“ erinnerte.
Am frühen Nachmittag fuhr man zum Vulkanhaus Strohn. Dabei bekamen die Ausflügler Einblick in grundlegende vulkanische Phänomene, die anhand von Beispielen aus der Umgebung von Strohn verdeutlicht wurden. Kleine Experimente, in Erlebniswänden verborgene Exponate und begehbare Erlebnisräume boten vielerlei erstaunliche Effekte. Die instruktiven Graphiken und Großfotos aktiver Vulkane vermittelten neben den interessanten Ausführungen seitens der Museumsleitung anschaulich die wissenschaftlichen Zusammenhänge. - Ein kleiner Spaziergang zur rund 120 Tonnen schweren „Lavabombe“ rundete den Besuch ab. Diese ist eine geologische Besonderheit und stellt mit ihren fast 5 Metern Durchmesser ein eindrucksvolles Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit in der Eifel dar.

Selbstverständlich wollte man sich einen Rundgang um den Windsborn-Kratersee nicht entgehen lassen; er gehört zur Mosenberg-Vulkangruppe und stellt den einzigen Bergkratersee nördlich der Alpen dar. Nicht zuletzt wegen seiner ausgeprägten Vegetation an den Uferzonen des nährstoffarmen und nur ein bis zwei Meter tiefen Gewässers steht dieser unter Naturschutz.

Die Rückreise am dritten Tag hatte noch zwei Zwischenstopps auf dem Programm: Im Ort Kirschweiler bekam die Gruppe im dortigen Schmuck- und Mineralienhaus einen Einblick in die handwerkliche Tradition der Edelsteinschleiferei und konnte daneben den kostbaren Schmuck, herrliche Goldschmiede- und Edelsteinarbeiten bewundern und unter Umständen auch käuflich erwerben.

Nach der von einer separaten Reiseleitung betreuten Fahrt nach Idar-Oberstein ließen es sich ein Großteil der Ausflügler nicht nehmen, die zahlreichen Stufen bis zur Felsenkirche mit ihrer Aussichtsplattform emporzusteigen, um den Ausblick über die „Schmuck- und Edelstein-Stadt zu genießen.
Mit vielen Eindrücken erfüllt, trat man den zweiten Teil der Heimreise an, wo alle Mitreisenden nach der Abendeinkehr wieder wohlbehalten in den Heimatorten eintrafen.

Jens Fertinger

Foto: Fertinger

 

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