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SPD Ortsverein Maroldsweisach.

Politischer Aschermittwoch 2015 :

Ortsverein

Politischer Aschermittwoch am 18.Februar 2015

Der SPD-Ortsverein Maroldsweisach hatte als Redner beim traditionellen Politischen Aschermittwoch MdB Andreas Schwarz aus Strullendorf gewinnen können. Andreas Schwarz war 18 Jahre Bürgermeister und ist 2013 in den Bundestag gewählt worden. Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner freute sich bei ihrer Begrüßung über die wieder zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste, darunter Bürgermeister Wolfram Thein und die Altbürgermeister  Ottomar Welz und Werner Thein. Besonders begrüßte sie den ehemaligen Bürgermeister aus Ditterswind, Karl Gagel, der mit seinen über 90 Jahren immer noch am politischen Geschehen sein Interesse zeigt.

Andreas Schwarz ging in seiner Rede zunächst auf die politische Situation im „Königreich Bayern“ unter König Horst ein und erinnerte an einige „Taten“ seiner Hofschranzen. Dabei  hob er in seiner Kritik auch die Haltung des bayerischen Staatsfunkes hervor, der zu bester Sendezeit Minister Söder einen Auftritt in der Sendung „Dahoam is Dahoam“ ermöglichte. Das hätte sich nicht einmal Franz-Joseph gewagt. Die Leistungen der Staatsregierung kann man schon daran erkennen, dass sie in einem Jahr tatsächlich 2 Gesetze auf den Weg gebracht hat.  Im Blick auf die Bundespolitik stellte Andreas Schwarz fest, dass die SPD bisher die in der Koaliationsvereinbarung beschlossenen Ziele erfolgreich durchgesetzt hat: Mindestlohn, Rente mit 63 für 45 Beschäftigungsjahre,  Erhöhung des BAFÖGs, Unterstützung für pflegende Angehörige,  Änderung der Selbstanzeigefrist für Steuerhinterziehung. Auch ist die hervorragende außenpolitische Arbeit  von Franz-Walter Steinmeier hervorzuheben. Wir können stolz sein auf das bisher erreichte und werden die Zeit bis zum Beginn des nächsten Wahlkampfes nutzen, um weitere Ziele anzugehen z.B. bei der Gleichstellung von Mann und Frau: gleicher Lohn für gleiche Leistung! – und bei der Umsetzung der Energiewende. Letztere war für Schwarz Anlass, noch einmal auf die Politik der CSU  einzugehen: die Blockierhaltung  bei den vereinbarten Energietrassen und die Assylpolitik, wo man sich nicht scheut wörtlich NPD-Parolen zu übernehmen. Die SPD hat im Bund gezeigt, dass sie regieren kann und ist bereit, das auch in Bayern zu tun.

In der Diskussion wurde angesprochen, dass die erreichten Leistungen der SPD in der Regierungs-Koalition zu wenig in der Öffentlichkeit  herausgestellt werden. Susanne Kastner erinnerte an einen Ausspruch des Ehrenbürgers von Maroldsweisach, Johannes Rau, der meinte: „Wenn der Rundfunk nicht funktioniert müsse der Mundfunk einsetzen.“ Veranstaltungen wie der Politische Aschermittwoch sind daher wichtig. Sie bedankte sich bei Andreas Schwarz mit einem Krug Hartlebs-Bier und wünschte ihm und den Gästen für den weiteren Abend noch interessante Gespräche.

-hk

 

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