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SPD Ortsverein Maroldsweisach.

Doris Pressel überreicht an Kerstin Westphal ein Dankeschön

Brexit – Türkei - Wie geht es weiter mit der Europäischen Union?

Kerstin Westphal, Mitglied des Europäischen Parlaments, schilderte sehr engagiert bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins-Maroldsweisach die derzeitige Lage der Europäischen Union. Susanne Kastner, Vorsitzende des Ortsvereins, stellte bei ihrer Begrüßung eingangs fest, sie freue sich sehr, Kerstin Westphal für diesen Abend gewonnen zu haben. Kerstin Westphal sei ja im Landkreis Haßberge keine Unbekannte, hatte sie doch hier 2008 als Landrätin kandidiert. Weiter konnte Kastner auch Wolfram Thein, den Bürgermeister der Marktgemeinde begrüßen. Thein konnte der Versammlung mitteilen, dass es ihm nun gelungen sei für das Schloß Ditterswind eine Nachnutzung zu vermitteln. Der neue Besitzer habe bereits mit den Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen und werde selbst im Schloß wohnen.

Kerstin Westphal informierte zunächst über die Erfolge der EU, wie die Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU zum 15.06.2017 und das Ringen um mehr Sicherheit. Man sei sehr glücklich, dass in Frankreich mit dem Sieg von Macron zunächst die nationalistischen und die EU-feindlichen Bestrebungen vorerst abgewehrt wurden. Nun käme es aber darauf an wie die Politik für ein neues Europa umgesetzt werde. So sei es zu bedauern, dass Macron die Transaktionssteuer abgelehnt habe. Beim Brexit sei festzustellen, dass Großbritannien offenbar kein Konzept für die Austrittsverhandlungen hat und der Vertreter der Minderheitsregierung von Theresa May, Brexit-Minister David Davis gegenüber dem EU-Chefunterhändler Michel Barnier wenig Kompetenz zeigt. Man habe den Eindruck, als wolle man die notwendigen Entscheidungen hinauszögern. Was aber geschieht, wenn bis zu den Nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament die Brexit-Verhandlungen nicht abgeschlossen sind? Auch der Streit zwischen Polen und der EU zeigt Schwächen der Gemeinschaft auf: Der angedrohte Entzug des Stimmrechts nach Artikel 7 des EU-Vertrages müsste einstimmig beschlossen werden. Polen ist der größte Nettoempfänger der EU und trotzdem vertritt die nationalkonservative Regierungspartei PiS, „Recht und Gerechtigkeit“, EU-feindliche Tendenzen. Die PiS-Regierung hält sich bei ihrer Justizreform nicht an die demokratische Vorgabe der Gewaltenteilung. Kerstin Westphal stellte aber fest, dass die Förderprogramme nicht der Regierung, sondern den Menschen gelte. Man müsse proeuropäisch handeln. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gelte für alle.

Die EU-Parlamentarerin erläuterte kurz die Organisation der EU mit dem Bild eines Geodreieckes: Eine Seite sei das Europäische Parlament mit 751 Abgeordneten, die von den 28 Mitgliedsstaaten direkt gewählt werden. Trotzdem erfolge die Gesetzgebung nur nach Vorlagen von der EU-Kommission, der zweiten Seite, die das alleinige Initiativrecht hat. Die Mitglieder der Kommission werden von den Regierungen der EU-Staaten nominiert und vom EU-Parlament bestätigt. Die Kommission wird vom Präsidenten der EU-Kommission geleitet. Die dritte Seite sei der Rat der Europäischen Union. Er setzt sich aus jeweils einem Vertreter pro Mitgliedsstaat zusammen, der ermächtigt sein muss, für seine Regierung verbindliche Entscheidungen zu treffen. Hier stellte Frau Westphal fest: Der Rat macht Schwierigkeiten. So habe der Rat sich überhaupt nicht mit den Flüchtlingsfragen auseinandergesetzt und wurde erst durch das Parlament dazu gezwungen. Es wurde die Verteilung von 160.000 Flüchtlingen vereinbart, nicht einmal 30.000 Menschen wurden verteilt. Solidarität müsse auch innerhalb der EU gelten!

Sowohl in Polen wie in Großbritannien hat die Jugend nicht gewählt. Die Alten hätten über die Jungen gesiegt! Man müsse den eigenen Leuten auf die Füße treten um ein sozialeres Europa zu schaffen. Dabei sind Steuerschlupflöcher zu stopfen, müsse gegen die Jugendarbeitslosigkeit gekämpft werden, eine gemeinsame Sicherheitspolitik muss erreicht werden und mehr Einsatz in der Entwicklungspolitik ist nötig. Schließlich sei die SPD die Partei, die als einzige in ihrem Programm die Vereinigten Staaten von Europa sich als Ziel gesetzt hat. Noch bei keiner Bundestagswahl sei so viel über Europa geredet worden, wie zurzeit. Es gibt viele Gründe, gut über Europa zu reden. Dazu sei eine bessere Vermarktung nötig. Bayern, die reichste Region in der EU erhalte 800 Millionen Fördergelder. Mehrheitlich handelt es sich bei den Förderprogrammen um Anschubfinanzierungen. Westphal ist Mitglied im Ausschuss für regionale Entwicklung und Stellvertreterin im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz. Sie setzt sich für eine Vereinfachung und Vernetzung der Förderprojekte ein und plädiert für flexiblere Programme gerade im Blick auf den demographischen Wandel und für den ländlichen Raum.

In der anschließenden Diskussion stellte Westphal fest, dass ein Rücktritt vom Brexit nicht denkbar sei, da auch Labour-Abgeordnete den Brexit unterstützen. Bürgermeister Wolfram Thein wies daraufhin, dass bei den EU-Förderprogrammen Eigenleistungen nicht angerechnet werden und auch die Mehrwertsteuer nicht geltend gemacht werden kann, wodurch letztlich nur 42% Förderung erfolgen. Zusätzlich werden bei den Förderprogrammen nachträglich Ausschlusskriterien benannt. Auf die Frage nach den immer wieder genannten EU-Standards stellte Westphal fest, dass es sich dabei lediglich um Mindeststandards handle und die Regierungsbeamten der einzelnen Mitgliedsstaaten dann zusätzliche Standards draufpacken würden. Bei der Frage nach den veränderten Grenzwerten für Nitrat im Trinkwasser wollte sich Westphal erkundigen, ob hier tatsächlich für manche Mitgliedstaaten Ausnahmeregelungen für höhere Werte getroffen wurden.

Susanne Kastner bedankte sich bei Kerstin Westphal für die interessanten Informationen. Doris Pressel, 2.Vorsitzende des Ortsvereins, überreichte einen Blumenstrauß und eine Flasche Hochprozentigen.

Nach einer kurzen Pause wählten die anwesenden SPD-OV-Mitglieder 9 Delegierte zur Aufstellung der Landtags- und Bezirkstags-kandidaten/-kandidatinnen.

hk

Veröffentlicht am 31.07.2017

Bericht von der Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach am 06.01.2017

„Wie kann der ländliche Raum gefördert werden“ oder „die Arroganz der Macht“

Traditionell fand am 6.Januar 2017 die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Brauereigaststätte Hartleb statt. Als Referentin war MdL Kathi Petersen aus Schweinfurt eingeladen zum Thema „Wie kann der ländliche Raum gefördert werden“. Petersen berichtete, dass zur „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in den Regionen Bayerns der Landtag eine Enquete Kommission gebildet habe, in der fraktionsübergreifend das Thema bearbeitet werde. Sie selbst ist kein Mitglied dieser Kommission, verfolge aber bei den Anhörungen die Thematik. So wurde erst kürzlich die ärztliche Versorgung auf dem Lande diskutiert. Festzustellen ist, dass es bei den Medizinstudierenden kaum eine Motivation gebe, als Hausarzt auf dem Lande tätig zu werden. Ob ein „Fachärzte-Beratungsteam“ den Fachärztemangel auf dem Lande ausgleichen könne ist fraglich. Auch die Investitionen für Krankenhäuser wurden zurückgefahren. In Bayern fehlt eine Krankenhausplanung. Geklärt werden müsse die Frage: Was heißt wohnortnahe klinische Grundversorgung? Zur Nahversorgung auf dem Lande gehören auch Lebensmittelgeschäfte am Ort, nicht nur Discounter am Stadtrand. Hier müsse aber mit den Bürgern geredet werden: Wie soll unser Land in 10 bis 20 Jahren aussehen und was muss ich jetzt dafür machen? Dazu braucht es Anstöße der Politik. Ein weiteres Thema ist der ÖPNV. Es brauch ein besseres Bus-Netzt und einen Verkehrsverbund. Das Landesentwicklungsprogramm müsse Antworten finden auf die Frage: Was muss man machen, dass  Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse möglich wird? Petersen stellte fest, dass Schulen wichtig sind für die Infrastruktur im Dorf. Arbeitsplätze im ländlichen Raum werden nicht durch Behördenverlagerungen in die Städte Nordbayerns geschaffen. Offenbar zähle alles außerhalb von München in Bayern zum ländlichen Raum. Zusammenfassen kann festgestellt werden: Die Regierungspolitik der CSU ist geprägt von der „Arroganz der Macht“. Für die Kommunen auf dem Lande wäre eine Beratung wichtig, wie Förderprogramme z.B. aus EU-Mitteln zu beantragen sind. Die Kürzungen und Streichung von staatlichen Cofinanzierungen mit dem Hinweis, die EU habe ja genug Mittel, helfen da sicher nicht weiter.

Die anschließende Diskussion bestätigte die Notwendigkeit eines Regierungswechsels in Bayern, um die Arroganz der Macht zu beenden. Susanne Kastner bedankte sich bei Kathi Petersen für ihre Informationen und verabschiedete sie mit einem Geschenk.  Anschließend erfolgte der Rechenschaftsbericht der ersten Vorsitzende Susanne Kastner, nachdem bereits eingangs Birgit Knöchel das Jahresprotokoll vorgetragen hatte. Nach dem Kassenbericht von Werner Thein und dem Bericht der Revisoren Willi Thema und Hanne Bornkessel konnte der Vorstandschaft Entlastung erteilt werden. Da nach der Satzung die Vorstandschaft alle zwei Jahre zu wählen ist, schlug Susanne Kastner vor, dieses Mal per Akklamation die Vorstandschaft zu bestätigen. Dies wurde einstimmig angenommen. Neu gewählt wurde zur erweiterten Vorstandschaft Peter Ehrhardt. Susanne Kastner gab anschließend einige Informationen zu geplanten Aktivitäten des Ortsvereins für 2017: am Politischen Aschermittwoch wird Sabine Dittmar referieren und man werde mit ihr auch die Wahlwerbungen zur bevorstehende Bundestagswahl besprechen. Der Ortsverein werde sich auch wieder beim Bauernmarkt beteiligen. Für die geplante Dreitagesreise nach Hamburg wurde ein Informationsblatt verteilt. Für einen Tagesausflug werden noch Vorschläge gesammelt. Ottomar Welz hat eine Fahrt zur Knabenkapelle Dinkelsbühl vorgeschlagen.

Die Generalversammlung schloss mit einer fränkischen Brotzeit, bei der er es auch rege Diskussion zu den angesprochenen Themen gab.

hk

Veröffentlicht am 07.01.2017

Traditionell fand am 6.Januar 2016 die Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach in der Brauereigaststätte Hartleb in Maroldsweisach stattt. Susanne Kastner begrüßte eingangs Mitglieder und Unterstützer, besonders die Bundestagabgeordnete Sabine Dittmar und die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ditterswind Elisabeth Endreß. Frau Kastner freute sich mit Frau Beate Dahinten auch eine Vertreterin der Presse begrüßen zu können. Susanne Kastner entschuldigte Bürgermeister Wolfram Thein, der im Urlaub ist.

Mit einer Schweigeminute wurde der 2015 verstorbenen Mitglieder gedacht: Andreas Hohmann, Gerda Oswald und Egon Schoder; gleichzeitig wurde an den großen Sozialdemokraten und ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt erinnert.

Sabine Dittmar wünschte zunächst allen ein friedliches Jahr 2016 und stellte im Blick auf den islamistischen Terror, aber auch rechtsradikaler Terroranschläge fest, dass der Friede z.Zt. fragil geworden ist. Freiheit und Demokratie dürfe nicht durch Hass und Gewalt kaputt gemacht werden. Es gäbe ausreichende Instrumente des Rechtsstaates, die bestehende Gesetzeslage muss nur angewandt werden. Wer die Sicherheit des Landes gefährdet, hat kein Recht auf Aufenthalt. Das gilt schon jetzt und dazu braucht es keine populistischen Forderungen nach Gesetzesverschärfungen.

Was Sabine Dittmar im abgelaufenen Jahr 2015 sehr beschäftigt hat, war die Frage: wie verhält sich Deutschland gegenüber der Bedrohung durch den IS? Sie habe der militärischen Unterstützung der französischen Freunde im Einsatz gegen den IS nach langer Überlegung zugestimmt. Sie ist aber der Überzeugung, dass der Konflikt nur diplomatisch zu lösen sei und sei daher sehr dankbar für den unermüdlichen Einsatz von Außenminister Frank Walter Steinmeier in diesem Anliegen. Die SPD zeigt klare Haltung in der Asylfrage, aber Flüchtlinge dürften nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Sabine Dittmar äußerte ihren Dank gegenüber den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern bei der Betreuung der Flüchtlinge, aber auch gegenüber den Verwaltungen, Einrichtungen und Behörden, die mit viel Engagement sich für die Lösung der Probleme einsetzen. Doch man müsse auch die Sorgen um das Gelingen der Integration und die Konkurrenzangst ernstnehmen. Es dürfen sich nicht die Fehler wiederholen, wie sie bei den Gastarbeitern gemacht wurden. Die Ursachen der Flucht müssen berücksichtigt und die Region nahen Unterkünfte gesichert werden. Die innereuropäische Verteilung der Flüchtlinge muss im nächsten halben Jahr gelöst werden. In der Kontingentfrage wurden in der Vergangenheit auch in Deutschland die Länder an den EU-Außengrenzen nicht unterstützt.

Der Umgang mit der Türkei ist problematisch, aber ohne Gegenleistung wird eine Zusammenarbeit nicht gehen.

In der großen Koalition sind viele Entscheidungen gefallen, die Verbesserungen für die Menschen gebracht haben. Sabine Dittmar verwies auf den Mindestlohn, der gegen alle Unkenrufe einen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht hat. Auch die Rente nach 45 Beitragsjahren und die Mütterrente zeigten die Handschrift der SPD. Für die Kommunen ist ein Investitionsprogramm aufgelegt worden, das eine 90 Prozent Förderung vorsieht. Die Mittel werden über die Länder zwar verteilt aber vom Bund finanziert. In Bayern sind das 300 Millionen. Noch nie wurde so viel für die Kommunen getan wie zur Zeit. Was aber bei den Kommunen ankommt ist abhängig vom jeweiligen Bundesland und den klebrigen Händen.

Im Blick auf das Wertstoffgesetz forderte Sabine Dittmar die Kommunen auf sich in die Debatte einzubringen. Bisher seien die Interessen der Kommunen zu wenig berücksichtigt.

Im Gesundheitsbereich sind 10 Gesetze auf den Weg gebracht worden. Das Pflegestärkungsgesetz I bringt Verbesserungen für die Pflegebedürftigen selbst sowie für die pflegenden Angehörigen und das Pflegekräfte. Die Leistungen für Tages- und Nachtpflege wurden verdoppelt. Die Betreuungsleistungen für alle Pflegebedürftigen wurden ausgeweitet, Der Schlüssel für Betreuungskräfte von 24 auf 20 abgesenkt. Das Pflegestärkungsgesetz II berücksichtigt alle, nicht nur körperliche Beeinträchtigungen. Das Krankenhausgesetz unterstützt die Wohnort nahe Krankenhausversorgung. Die Investitionsförderung ist Landessache. Das Land ist für die Krankenhausplanung zuständig, die aber in Bayern nicht gegeben ist. Der Strukturfonds setzt sich zusammen aus 500 Millionen Euro von den Kassen und 500 Millionen Euro von den Ländern und soll die notwenigen Investitionen sicher stellen. Wir brauchen Spezialkliniken und Häuser vor Ort für die Grundversorgung. 20-25 km Anfahrtswege gelten als zumutbare Entfernungen, für die ein Fahrdienst durch den Krankenkassenverband zugesichert wurde.

Zur Energieversorgung stellt Dittmar fest, dass für die geplanten Stromtrassen die Erdverkabelung Vorrang hat. In der Region gehe es beim Netzentwicklungsplan P44 modifiziert um die Trassenführung zwischen Schalkau und Grafenrheinfeld. Die Endpunkte sind festgelegt. Die Stellungnahmen aus der Region werden unter der Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit für Mensch und Strukturen eingearbeitet.

Bei der anschließenden Diskussion wurde das anstehende Wertstoffgesetz angesprochen und gefordert, den bestehenden Abfallwirtschaftsbetrieb im Landkreis zu erhalten. Der Verkauf der Wertstoffe soll bei dem Kommunen verbleiben. Es gehe nicht nur um die Sammlungsgestaltung, sondern auch um die Verwertung der Wertstoffe. Es sei zu befürchten, dass hier wieder einmal die Gewinne privatisiert und die Kosten sozialisiert werden sollen. Wenn das Gesetz auf die Produktverursachung abziele, müsse mehr für Mehrwegverpackungen gesorgt werden. Zum Thema Gesundheitsreform wurden Probleme angesprochen beim Rettungsdienst, der Notärzteversorgung und Organisationsfragen zu einer qualifizierten Besetzung der Leitstellen.

Susanne Kastner bedankte sich anschließend bei Sabine Dittmar für die umfassenden Informationen mit einem Blumenstrauß und einem Präsent.

Susanne Kastner trug so dann ihren Rechenschaftsbericht zum abgelaufenen Jahr 2015 vor.

Kastner bedankte sich für alle Helfer, die die zahlreichen Unternehmungen erst möglich gemacht haben. Ihr besonderer Dank galt der 2. Vorsitzenden Doris Preßel, die sie bei der Betreuung der Mitglieder verlässlich unterstütze. 87 Mitglieder zählt derzeit der Ortsverein, 3 sind verstorben und 2 ausgetreten. Da 2016 nicht unmittelbar Wahlen bevorstehen müsse man sich verstärkt um Mitgliederwerbung einsetzen. Susanne Kastner wünschte allen ein friedliches 2016 und für den Ortsverein viel helfende Hände.

Schriftführerin Birgid Knöchel verlas das Protokoll der letzten Generalversammlung vom 6.1.2015.

Anschließend folgte der Kassenbericht von Werner Thein und der Bericht der Revisoren. Auf Grund der einwandfreien Kassenführung erteilte die Versammlung der Vorstandschaft Entlastung.

Die Neuwahlen zur Vorstandschaft leitete Elisabeth Endreß. Susanne Kastner wurde in geheimer Wahl schriftlich zur 1.Vorsitzenden einstimmig wieder gewählt.

Vertreter: Doris Preßel und Herbert Baum

Schriftführer: Birgid Knöchel

Kassier: Werner Thein

Revisoren: Hanne Bornkessel und Willi Thema

Frauenvertretung: Doris Preßel

Jugendvertretung: Doreen Büschel

Beisitzer: Erika Büschel, Marianne Conradi, Volker Dellert, Uwe Hain, Wolfgang Harnauer, Ulla Hauck, Erhard Helmreich, Helmut Kastner, Hedwig Renz, Robert Renz, Günter Reß, Ria Thein;

kooptierte Mitglieder sind die Gemeinderate: Helmut Berwind, Gerhard Gagel, Gunter Hartleb, Wolfram Thein und Wilfried Wolfsberger.

 

Susanne Kastner teilte noch mit, dass die nächste Vorstandssitzung am 26.Januar um 19:30 Uhr stattfindet. Für 2016 ist ein Tagesausflug nach Leripzig geplant. Für die traditionelle Dreitagesfahrt wurden als Reiseziele vorgeschlagen, Trier, Moseltal, Beneluxländer, Kloster Ettal, Bad Reichenhall.

Auf Vorschlag von Ottomar Welz wurde eine Petition an den Bayerischen Landtag beschlossen, den Beginn der Weihnachtsferien vom 24.12. auf den 23.12. vorzuverlegen um den Familien auch bei längeren Anreisen zu ermöglichen, am Heiligabend gemeinsam zu feiern. Bayern ist das einzige Bundesland, in dem die Weihnachtsferien erst am 24.Dezember beginnen.

hk

Veröffentlicht am 08.01.2016

Bericht von der Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach am 29.09.2015

Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner begrüßte eingangs neben den anwesenden Vorstandsmitgliedern auch die Mitglieder, die für ihre langjährige Treue zur SPD vom Kreisverband geehrt wurden. Erster Tagungsordnungspunkt war der Rückblick auf vergangene Veranstaltungen: Die Dreitagesreise vom 14.-16. August führte  in die Bodenseeregion und ins Appenzeller Land. Durch die große Hitze der Wochen zuvor kam es zu kurzfristigen Absagen aus gesundheitlichen Gründen. So kam es, dass der Bus nicht voll besetzt war. Trotz des Wetterumsturzes und des eigentlich lange erwarteten Regens war die Stimmung gut. Auch blieb für die Kasse des Ortsvereins ein Überschuss. Da die Interessenten meist älteren Semesters sind, wurde überlegt, ob künftig vielleicht Eintagesfahrten besser angenommen werden. Die Beteiligung am 2. Bauernmarkt am 20.Juni wurde ebenfalls als Erfolg gesehen. Die gegrillte Sau am Spieß war schnell  „gegessen“.  Auch der Parcours mit den rolly toys Traktoren fand bei den Kindern großes Interesse. Die Fahrzeuge wurden als Spende der Kindertagestätte in Maroldsweisach übergeben. An weiteren Terminen für das laufende Jahr ist ein Kabarettbesuch in Oberschwappach geplant,  sowie eine Theaterfahrt nach Coburg.  Die Termine werden noch bekannt gegeben. Die diesjährige Weihnachtsfeier findet am 11.12.2015 von 14-17 Uhr wieder in der Gaststätte Hartleb statt. Für den politischen Aschermittwoch am 10.02.2016 wurden aus der Versammlung etliche Redner vorgeschlagen, die angefragt werden sollen. Werner Thein lud als Unterbezirksvorsitzender der AG 60 plus zu drei Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft ein: Freitag, den2.Oktobe 2015 um 14:00 Uhr Besichtigung des Stadtmuseums „Herrenmühle“ in Hammelburg mit anschließender Einkehr im Weingut Peter Piewe. Am 9.Oktober 2015 wird ab 13:00 Uhr in Ziegelanger der Federweise  verkostet. Am  24. Oktober  findet um 13:30 Uhr im Parkwohnstift in Bad Kissingen die Jubiläumsveranstaltung zu 20 Jahre AG 60 plus statt. Wegen Mitfahrgelegenheit werden Interessenten gebeten, sich bei Werner Thein zu melden.  Die eigentliche Vorstandssitzung schloss wie immer mit einer politischen Diskussion zu den aktuellen Gegebenheiten.

Pünktlich um 20:00 Uhr konnte Susanne Kastner die zu ehrenden Mitglieder begrüßen. An der Ehrung durch den Kreisverband in Sand konnten sie nicht teilnehmen und erhielten nun im Auftrag des Kreisvorsitzenden Wolfgang Brühl   die Ehrenurkunde mit einem Geschenk: Walter Wacker, Altenstein, für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD; für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Julius Baumstark, Pfaffendorf, Karl Gagel, Ditterswind,  Karl Fay, Maroldsweisach, Paula Flohrschütz, Ermershausen, Werner Oeser, Maroldsweisach, Helga Pressel, Maroldsweisach, Robert Renz, Maroldsweisach, Werner Rögner, Marbach, Hans Zweier, Altenstein. Susanne Kastner bedankte sich persönlich bei den Geehrten für ihr langjähriges Engagement in der Partei und in den örtlichen Gremien. Bei der anschließenden Brotzeit gab es reichlich Gelegenheit zum Gespräch. Die nächste Vorstandssitzung des Ortsvereins Maroldsweisach findet am 20.10.2015 um 19:30 Uhr in der Gaststätte Hartleb statt.

-hk.

Veröffentlicht am 30.09.2015

Naturerlebnis Bodensee im Dreiländereck mit Ausflug ins Appenzellerland

Freitag bis Sonntag, 14. Bis 16. August 2015

Reisebericht:

Der SPD- Ortsverein Maroldsweisach hatte zur Fahrt eingeladen unter dem Motto „…mit netten Menschen verreisen“. Auch wenn das Wetter sich sehr gemischt zeigte war die Stimmung in der Gruppe super. Als sich die Wetterprognosen für die Gegend um den Bodensee doch noch erfüllten und es zeitweise zu regnen begann, hoffte jeder, dass Garten und Natur auch zu Hause etwas von dem Regen abbekommen würden.

Die erste Station der Reise war Meersburg, von wo es mit der Fähre nach Konstanz ging und weiter mit dem Bus zur Blumeninsel Mainau. Hier gab es genug Zeit  sich an der herrlichen Blütenpracht zu erfreuen, das Schmetterlingshaus und das Palmenhaus zu besichtigen und in einem der zahlreichen Restaurants eine Mittags- oder Kaffepause einzulegen. Am Spätnachmittag ging es mit Fähre und Bus zurück nach Meersburg und weiter nach Meckenbeuren ins Hotel. Das Wetter erlaubte es, den Abend gemütlich im Biergarten ausklingen zu lassen.

Die Ausflugsfahrt ins Appenzellerland begann am nächsten Morgen mit der Fährüberfahrt von Friedrichshafen nach Romanshorn in die Schweiz. Auf der Fähre war schon erkennbar, dass sich die Appenzellerberggipfel in Wolken verhüllt hatten und die geplante Seilbahnfahrt auf den Säntis kein lohnenswertes Ziel mehr sein konnte. Kaum in der Schweiz angelangt begann es auch zu regnen. Die Landschaft um St. Gallen und Appenzell war trotzdem sehr eindrucksvoll. Als erstes Ziel wurde die Appenzeller Schaukäserei in Stein angesteuert. Hier gab es eine interessante Führung und viel Information über die Appenzeller Käseproduktion. Im „Käsekino“ wurde das Appernzellerland mit seiner Brauchtumspflege gezeigt und die faszinierende Landschaft bei Sonnenlicht erlebbar. Eine Käseverkostung schloss sich an, die dann manchen Reiseteilnehmer veranlasste ein Stück Käse als „Mitdebringsel“ einzukaufen.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach St. Gallen zum berühmten Benediktinerstift. Am Platz vor der Stiftskirche gab es ein Openairkonzert und allerlei Marktbuden, an denen man die hohen Preise bestaunen konnte: z.B. eine Bratwurst 7 Franken (1 F = 0,95 Cent)! Die Stiftkirche und das ehemalige Klosterareal war zumeist kostenfrei zu besichtigen. Bei den Preiserfahrungen (z.B. 2 Bier = 11,50 €) zogen wir es vor, die Kaffeeinkehr in Bregenz zu machen, wozu es in der dortigen Fußgängerzone genug Möglichkeiten gab. Der Abend klang wieder in Meckenbeuren im Hotel aus. Besonderes Interesse weckte auch der Apfel-Kirschmost aus der Seekelterei, der angenehm herb schmeckte.

Am Sonntag war das nächste Ziel die Besichtigung und Führung im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen. Da es immer noch regnete fuhr die Gruppe mit der „Tschutschubahn“ vom Omnibusparkplatz zum Museum. Die 2-stündige Führung war eine Zeitreise in die Stein- und Bronzezeit. Die Weiterfahrt führte nach Ulm, wo natürlich das Münster mit dem höchsten Kirchturm (168 m) das meiste Interesse fand. Allerdings gab es außer einem Weinfest um das Münster herum kein schwäbisches Lokal. Sonst waren alle möglichen Nationalitäten vertreten, das einzige typisch schwäbische Lokal hatte seit 6.August wegen Urlaub geschlossen. So traf sich ein Großteil der Gruppe in der „Nordsee“ wieder. Mit der Abendeinkehr in Sulzheim endete das Reisprogramm. Susanne Kastner bedankte sich bei allen Mitreisenden und dem Busfahrer für die gute Stimmung und wünschte ein Wiedersehen bei einem der nächsten Unternehmungen des Ortsvereins Maroldsweisach.

hk

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Veröffentlicht am 18.08.2015

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