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SPD Ortsverein Maroldsweisach.

Bericht vom SPD-OV - Jubiläum am 9.3.2014 :

Allgemein

Jubiläen des SPD-OrtsvereinMaroldsweisach

am 9.März 2014

95 Jahre seit Erstgründung

60 Jahre Wiedergründung

50 Jahre Fahnenweihe

Im gut besuchten Hartlebs-Saal konnte Ortsvereinsvorsitzende Susanne Kastner zahlreiche Gäste begrüßen. Wir Sozialdemokraten sind stolz darauf, die älteste Partei Deutschland zu sein, stellte sie dabei eingangs fest. „Die sozialdemokratische Bewegung geht sogar ins Jahr 1848 zurück, als sich die ersten Arbeiterbewegungen gründeten. Aus diesen Bewegungen entstand die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die 2013 ihren 150. Geburtstag feiern konnte. Es waren die Arbeiter, die sich auflehnten gegen Diskriminierung, Rechtlosigkeit und Abhängigkeit. In der Sozialdemokratie erkannten sie die Partei, die ihre Belange vertrat und für eine bessere Zukunft kämpfte. … Auch in Maroldsweisach können wir heute auf 95 Jahre Gründung der Sozialdemokratischen Partei vor Ort zurückschauen. Im  1000 jährigen Reich wurde unsere Partei verboten, auch hier in Maroldsweisach . Um dann 1954/55 wieder gegründet zu werden. Die Anschaffung einer Fahne 1964 war für die Sozialdemokraten hier in Maroldsweisach dann selbstverständlich. Dokumentiert sie doch das historische Bewußtsein in unserer Partei.“

Susanne Kastner freute sich, so viele altgediente Genossen begrüßen zu können, voran als ältestes Mitglied, den Altbürgermeister von Ditterswind Karl Gagel. Namentlich begrüßte sie langjährigen Wegbegleiter Erich Heß, Wolfgang Wiebusch und Ludwig Leisentritt.

„Die Partei lebt aber besonders von ihren Mitgliedern. Deshalb sage ich ein herzliches Grüß Gott zu unseren „zu Ehrenden“ betonte Kastner. Sie begrüßte die Abordnung des Patenvereins aus Gerach mit seinem Vorsitzenden Gerhard Eller.

Kastner bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern, die ihr in großartiger Art und Weise bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Festes geholfen haben.

Schließlich konnte sie noch Grüße von Hans de With ausrichten, der vor ihr den Wahlkreis betreut hat. Er hat sich entschuldigt, weil er noch in Italien weilt. Er hat Susanne Kastner aufgetragen, alle recht herzlich zu grüßen. Er wäre gerne bei der Jubiläumsfeier dabei gewesen, schon deshalb, weil er bei der Weihe der Fahne 1964 auch anwesend war.

„Es gab noch ein großes, wunderbares Ereignis,“ führte Susanne Kastner weiter aus, „ das war die Deutsche Einheit. Die friedliche Revolution hat Menschen von Ost und West wieder zusammen gebracht. Gerade hier bei uns waren die Menschen überglücklich, wieder ihre Verwandten besuchen zu können, die nur 10 km weg gewohnt haben. Wir haben seither neue freundschaftliche Beziehungen besonders zu Hellingen geknüpft.“ So konnte sie Bürgermeister  Axel Bayer und Heinz Schulz  herzlich willkommen heißen.

Zum Schluss richtete sie ein herzliches Willkommen an alle anwesenden Kandidaten des Kreistages und des Gemeinderates und natürlich auch den Kandidaten der Jungen Bürger. Sie stellte fest: „Einige mussten sich entschuldigen wegen anderer Termine, so hat sich unser Freund Helmut Dietz, Bgm. in Untermerzbach, schriftlich entschuldigt. Er wünscht unserem OV für die Zukunft viel Erfolg in unserem politischen und gesellschaftlichen Wirken, vor allem für die bevorstehende Kommunalwahl mit unserem Bgm.- Kandidaten Wolfram Thein und uns allen wünscht er einen neuen Landrat Bernhard Ruß.“

Nach einem Musikstück vom Altensteiner Bergexpreß mit Markus Schneider sprach Landratskandidat Bernhard Ruß.

Auch er sei stolz darauf, einer Partei anzugehören, die in ihrer langjährigen Geschichte nicht den Namen ändern musste, weil man nie vergessen hat, wofür die Partei steht. Er stellte fest, dass auch die SPD Politik kann. Das könne man an den zahlreichen Städten, Kommuen und Landkreisen in Bayern erkennen, in denen die SPD die Verantwortung trägt. Kommunalpolitik lasse sich vom Bürger auch leichter kontrollieren. Es werde honoriert, wenn Positionen bezogen und verläßlich vertreten werden.  Ruß nannte dann eine Reihe von Beispielen, wo im Kreis zunächst ideologische Vorgaben der staatstragen Partei vertreten wurden und man erst aus wahltaktischen Gründen auf die Realitäten vor Ort reagiert hat, so bei Bayerischen Kinderbildungsgesetzt, bei der Ganztagsschule, bei den unterbliebenen Machbarkeitsstudien (Steigerwald) oder der Regionalplanung zur Energiewende. Er hat sich nicht aus Karrieregründen für die Kandidatur zum Landrat entschieden, sondern weil er seine Politik, die er seit 20 Jahren vertreten als Gemeinderat, Bürgermeister, Kreisrat- und Bezirkstagsmitglied  im Kreis für die Menschen gerne fortsetzen möchte mit mehr Wirksamkeit als Landrat.

Nach einem weiteren Musikstück folgte in einer Power-Point-Präsentation ein Rückblick auf die Geschichte der SPD vor Ort. Sie wurde von Werner Thein kommentiert. Text- und Bildmaterial war zur Verfügung gestellt und bearbeitet worden von Ludwig Leisentritt,

Werner Thein, Ottomar Welz, Heinz Jauchstetter und Helmut Kastner. Auf der Webseite des Ortsvereins kann unter dem Link „Ortsverein Maroldsweisach“  der Artikel „Aus der Geschichte der SPD Maroldsweisach“ nachgelesen werden.

 Folgende Mitglieder wurden anschließen für ihre langjährige Treue geehrt:

25 jährige: Birgid Knöchel (27Jahre);

30 jährige: Monika Hain (32 Jahre)

                  Karola Schlosser

                  Wilfried Wolfsberger

35 jährige: Werner Thein

                  Sieglinde Holzheid

                  Heidi Beck

                  Wolfgang Röder

                  Ria Thein

40 jährige: Susanne Kastner

                  Egon Schoder

                  Hedwig Renz

50 jährige: Karl Fay

                  Julius Baumstark

                  Werner Bayersdorfer

                  Helga Pressel

                  Robert Renz

55 jährige: Andreas Hohmann

                  Willi Thema

                  Ottomar Welz (58 Jahre)

Die Laudatio hielt jeweils Susanne Kastner, die Urkunden wurden überreicht mit einem Präsent von Landratskandidat Bernhard Ruß und Bürgermeisterkandidat Wolfram Thein.

Anschließend sang man das Lied „Brüder zur Sonne zur Freiheit“.

Bürgermeisterkandidat Wolfram Thein sprach ein kurzes Schlusswort, in dem für die noch bei den anstehenden Wahlversammlungen und bei der Kommunalwahl um Unterstützung bat.

Gemeinsam wurden das Lied gesungen: „Wann wir schreiten Seit an Seit …“

Zum gemütlichen Ausklang spielte Markus Schneider noch einige Musikstücke.

 

hk

 

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